Dossier tazkongress

Abschluss des taz-Kongresses

Alles hat ein Ende

Und wie war es? Vor allem: rappelvoll. 2.500 Menschen kamen zum taz-Kongress. Damit war er restlos ausverkauft, etliche mussten heim geschickt werden, unter lautem Protest. VON BORIS ROSENKRANZ

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ist mir was wert!
  • 20.04.2009 11:06 Uhr:

    von Andreas Dinkelmeyer:

    Liebe Taz, danke für einen sehr guten Kongress. Die Vielfalt an spannenden Themen hat mir die Wahl der zu besuchenden Veranstaltung nicht leicht gemacht. Aber die Überfüllung mancher Räume ermöglichte mir dann doch zu der alternativen Veranstaltung zu gehen. Bei allem Lob noch einige kritische Anmerkungen: Ich fand Euer Motto und den Ansatz super. Tu was! Wie sollen wir handeln, um voran zu kommen. Leider ist es bei einigen Veranstaltungen dann doch bei den Analysen und dem Lametieren geblieben. Schade. Und manchmal war die Moderation zu schwach. Erstaunt hat mir auch etwas, dass bestimmte Themen und damit die Experten nicht vernetzt wurden. So hätte beispielsweise eine Diskussion zwischen Klimaexperten und Finanzexperten die Chancen und Möglichkeiten der gegenwärtigen Krise aufzeigen können. Nichtsdestotrotz, es war tolle Veranstaltung, mehr davon, wünsche ich mir. Und sie hat mich inspiriert und angerget. Nun, tun wir was für mehr Aktion! Liebe Grüße, Andreas Dinkelmeyer

  • 20.04.2009 07:38 Uhr:

    von anette quast:

    Wie war es? Ja, voll. Sehr voll. Zu voll - und die Säle im HDKW zu klein. Das betrifft vor allem die Veranstaltungen in den winzigen Räumen K1-3. Eine ausgewogenere Größenordnung hätte hier Entlastung geschafft. Athmosphärisch war es interessant, schön, bunt und anregend - alles fein. Schade war, dass das Programm so eng gestrickt war, dass für einen Kaffee oder kurzes Gespräch über das Gehörte (womöglich mit einem derjenigen, die man auf dem Kongress überraschend traf) keine Zeit blieb. Oder die Entscheidung verlangte, auf die nächste Veranstaltung zu verzichten. Ach so, die Gastronomie. Bei der Gala und vor allem am ersten Kongresstag unprofessionell organisiert - das hätte besser gehen können! Insgesamt dennoch ein positives Erlebnis: Mehr davon! Und besten Dank an die OrganisatorInnen - tolle Referenten und interessante Fragestellungen!

  • 20.04.2009 01:03 Uhr:

    von Tim Peters:

    Liebe taz, ich fand den Kongress insgesamt einfach super! Das Spektrum der Themen war unglaublich riesig, sodass man teilweise gar nicht wusste, was man sich ansehen soll, weil immer mehrere interessante Dinge gleichzeitig liefen. Ich habe in diesen 3 Tagen denke ich mehr für mein Leben und meine politische Arbeit gelernt, als in einem mehrjärhrigem Bücherstudium. Es ist unglaublich toll, von verschiedenen Akteuren die Meinungen zu hören. Ich würde immer wieder kommen und hoffe in spätestens 5 Jahren wieder auf einen taz Kongress. Nun noch ein bisschen Kritik. Oftmals war die Zeit nicht gut geplant. Bei manchen Themen reichen einfach 75 Minuten überhaupt nicht aus. Mir ist klar, dass ihr nicht wolltet, dass sich alle Argumente dauernd wiederholen, aber sowohl die Podiumsteilnehmer, als auch das Publikum hätten in vielen Veranstaltungen noch länger diskutieren können, ohne dass es langweilig geworden wäre. Es ist immer etwas schade, wenn Wortmeldungen abgewürgt werden müssen. Das bitte ich beim nächsten Kongress zu berücksichtigen. Mit meinen 19 Jahren konnte ich auch das erste Mal wirklich eine größere Anzahl anderer taz Leser erleben und ich bin beeindruckt von diesen. Insbesondere die, die seit Jahrzehnten dieser tageszeitung treu geblieben sind. Junges Publikum war auch vorhanden, hätte aber mE etwas mehr sein können. Was ich erstaunlich finde, wie schnell solche Diskussionen total emotional werden. Finde ich aber in den meisten Fällen auch okay. Bitte wahrt eure journalistische Linie, aber ich fände es gut, wenn ihr in Zukunft vielleicht manchmal noch etwas radikaler werdet. Ich will schließlich auch mal erleben, wie ihr früher so wart! :-)

  • 19.04.2009 20:21 Uhr:

    von Pater Braun:

    "... etliche mussten heim geschickt werden..." Es wäre nicht schlecht, wenn sich die taz-Redaktionsmitglieder gelegentlich beim digitalen Duden erkundigen würden, wie es um das Zusammen- und Auseinanderschreiben mit der Rechtschreibreform bestellt ist. Im Duden steht jedenfalls "heimschicken".

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