Die Tageszeitung "neues deutschland", kurz "nd", ist eine überregionale Tageszeitung mit Leserschwerpunkt Ostdeutschland. Die Zeitung mit Sitz in Berlin versteht sich als „sozialistische Tageszeitung“. Gegründet wurde sie am 23. April 1946. Bis zur Wende war sie in der DDR das Zentralorgan der SED. Heute hält die Partei Die Linke 50 Prozent der Anteile an dem Blatt. Zu DDR-Zeiten arbeiteten dort mehr als 500 Menschen, eine Million Exemplare wurden täglich verkauft, überregionale Konkurrenz gab es praktisch nicht. Anfang 2019 waren es bei 100 Mitarbeitern noch gut 22.000 Exemplare, Tendenz sinkend.