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  • Chinas Imagekampagne

    Hinausgehen und harmonisieren

    China, der Ehrengast der diesjährigen Buchmesse, ist unzufrieden mit dem Bild des Landes in den westlichen Medien. Eine staatliche Kampagne soll helfen. Ein langer Weg. von JUTTA LIETSCH

  • Exil-Uiguren auf der Buchmesse

    Kein Dialog mit China

    Rebiya Kadeer, Präsidentin des Weltkongresses der Uiguren suchte auf der Frankfurter Buchmesse den Dialog mit China. Doch die Aktivistin stieß auf wenig Gehör. von KRISTIN KUPFER

  • Literatur über Chinas Ökonomie

    Flaute bei Wirtschaftsbüchern

    Chinas Wirtschaftsboom geht an der Sachliteratur vorbei. Auch auf der Frankfurter Buchmesse sind Bücher über Chinas Ökonomie Mangelware. von FELIX LEE

  • Interview mit Sinologe Thomas Heberer

    „Nicht jeder Kritiker wird verfolgt“

    Für den Sinologen und Politikwissenschaftler Thomas Heberer war die Frankfurter Buchmesse mit China als Ehrengast ein Lernprozess für alle Beteiligten.

  • Deutsch-Chinesisches Streitgespräch

    Wie schreibt man über China?

    Der eine schreibt für Chinesen, der andere für Deutsche. Vieles in China funktioniert auch ohne Demokratie, sagt der eine. Der Kompromiss hat Grenzen, der andere. von WANG XIAOSHAN & GEORG BLUME

  • Unsere Autoren resümieren: Wang Xiaoshan

    Die Buchmesse der zwei China

    Bringt ein Austausch wie auf der Buchmesse den Fortschritt schneller voran? Der offiziellen chinesischen Delegation ging es vor allem darum, täglich Jubelmeldungen nach Hause zu kabeln. von WANG XIAOSHAN

  • Unsere Autoren resümieren: Chen Mengcang

    Wir Autoren werden missverstanden

    Gibt es in China Pressefreiheit, wollen deutsche Journalisten wissen. Sie kennen die Antwort schon. Warum fragen sie trotzdem weiter?

  • Herta Müller lesen

    Wie China den Ostblock missversteht

    Die Bücher Herta Müllers provozieren die Chinesen zum Nachdenken: Etwa darüber, ob ihre Führung aus dem osteuropäischen Übergang die richtigen Konsequenzen zieht. von CHEN MENGCANG

  • Werte made in China

    Kultur kein Exportschlager

    Die Frankfurter Buchmesse soll dem chinesischen Regime eigentlich zum Export chinesischer Werte dienen. Das Problem: Es gibt nicht wirklich was zu exportieren. von ZHOU WENHAN

  • Unsere Autoren resümieren: Zhou Wenhan

    Fiktionen der Vergangenheit

    Romane, Gedichte, Kunstwerke und Geschichtsbilder helfen unserer Vorstellungskraft vom Fremden. Manchmal sind sie sogar „wirklicher“ als die Wirklichkeit selbst. von ZHOU WENHAN

  • Comics aus China

    Pekings Alltag im Bilderkästchen

    Motoradtaxen, Wanderarbeiter und Schachspieler unter Ebereschen: Die auf der Buchmesse präsentierten Peking-Comics rücken den Hinterhof-Alltag der Stadt in den Mittelpunkt. von SUSANNE MESSMER

  • Jürgen Boos zieht Bilanz

    Keine Illusionen in Frankfurt

    Der viel gescholtene Buchmessendirektor Jürgen Boos blickt recht zufrieden auf die Messe. Sie habe etwas angestoßen, glaubt er. Auch die Chinesen nähmen etwas mit nach Haus. von LIU FENG

  • Autoren über China und seine Bauern

    "Harmonie braucht Reibung“

    60 Prozent der Chinesen sind Bauern und profitieren kaum vom Wirtschaftsboom. Über die schwierige Lage auf dem Land haben Chen Guidi und Wu Chuntao Bücher geschrieben, die in China verboten sind.

  • Deutschlands China-Bild

    Chinesen muss niemand fürchten

    Der Westen fürchtet sich vor Chinas rasantem Aufstieg zu einer globalen Supermacht. Die Angst ist unbegründet. Die Chinesen haben genug eigene Sorgen. von ZHOU WENHAN

  • Verhältnis zu China

    Taiwans doppelter Pavillon

    Oberflächlich sind die Konflikte Taiwans mit China auf der Frankfurter Buchmesse nicht anzusehen. Erst im Detail treten sie hervor - etwa in den unterschiedlich bestückten Pavillons. von PHILIP WALTHER

  • Internationale Schriftsteller über China

    "Kollektive Verurteilung ist anmaßend"

    Wird China auf der Buchmesse zu unrecht verurteilt? Wie ist die Wahl des Landes als Buchmesse-Gastland zu bewerten? Ein Stimmungsbild von Autoren auf der Buchmesse.

  • Essay: China und Europa

    Die schwangere Frau des Westens

    Die Verurteilung Chinas ist scheinheilig - besser wäre es, das Land als Gradmesser zu sehen, ob der Welt die Wende hin zu einer neuen Zivilisation gelingen wird. von RAFAEL POCH-DE-FELIU

  • Herta Müller klagt, Gao Xingjian sieht weg

    Nobelpreisträger unter sich

    Die Nobelpreisträger Gao Xingjian und Herta Müller sind Exil-Autoren aus kommunistischen Ländern. Wie unterschiedlich sie damit umgehen, zeigte sich auf der Buchmesse. von WANG XIAOSHAN

  • Chinas schwieriger Weg

    Reformen, die nicht funktionieren

    Reformen in China scheitern an der Macht des Beamtenapparats, meint der Wissenschaftler Qin Hui. Das "chinesische Wunder" sei Folge fehlender Menschenrechte. von CHEN MENGCANG

  • Autor Yu Hua und die Zensur

    Das Dunkle im leuchtend roten China

    Yu Hua hat Humor und ist ein mitreissender Redner. Seine Geschichten hält er für "heftig". Die chinesische Zensur sieht das auch so und verhindert ihre Verfilmung. von WANG XIAOSHAN

  • Durch Frankfurt schlendern

    Was Adorno zur Messe sagt

    “Das Gesamte ist heuchlerisch”, sagte Adorno über Hegel. Und in diesem Sinne sind die lärmenden Berichte der deutschen Medien über die Buchmesse ok. von ZHOU WENHAN

  • Europa und die Chinesen

    Von der Mauer zur Firewall

    Die Große Firewall der chinesischen Regierung ist so undurchdringlich wie die Berliner Mauer. Wann kommt der moderne Kennedy und sagt: "Ich bin ein Chinese"? von WANG XIAOSHAN

  • Chinesischer Kommentar zur Messe-Eröffnung

    Unter der Gürtellinie

    Frankfurt hat China zum Gastland gemacht, um zu testen, wo die Gürtellinie der Deutschen unterschritten wird. Die Chinesen brauchen aber nicht Sympathie, sondern Hilfe zur Reflexion. von WANG XIAOSHAN

  • Wie nationalistisch ist China?

    Allgemeiner Unmut

    Eine nationalistische Welle scheint China zu erfassen. Aufgebrachte Jugendliche rufen zum Boykott einer französischen Supermarktkette auf. Dahinter steckt ein diffuser Minderwertigkeitskomplex. von FELIX LEE

  • Chinas wichtigster Autor Mo Yan

    Der Mann, der Abstand hält

    Mo Yan ist der wichtigste Gegenwartsautor Chinas. Er gehört der offiziellen Delegation an, doch seine Kunst widersetzt sich jeder Vereinnahmung durch die Partei. von WANG XIAOSHAN

  • Was ist chinesische Kultur heute

    Konfuzius im Copyshop

    China unterhält seit kurzem Kulturhäuser im Ausland. Doch die Kultur, die die Konfuzius-Institute vermitteln, hat mit der chinesischen Gegenwart nichts zu tun. von CHEN MENGCANG

  • Chinas Messeauftritt ist politisch korrekt

    Das eherne Ein-China-Prinzip

    Wie sehr China ist Taiwan? Sehr, meint die Volksrepublik und präsentiert auf der Buchmesse auch taiwanesische Bücher, allerdings nicht ohne Warnhinweise. von ZHOU WENHAN

  • Portrait des Übersetzers Wolfgang Kubin

    Ein Star in China

    Ein Grenzgänger zwischen Deutschland und China, ein Übersetzer und Lyriker, aber auch ein Kritiker der chinesischen Literatur: Das alles ist Wolfgang Kubin. Dennoch ist er in China ein Star. von RUDOLF WALTHER

  • Schreibende Politiker

    Ohne Kampfgeist

    Die Texte ranghoher chinesischer Politiker werden von Beraterstäben geschrieben und reproduzieren meist erstarrte Theorien. Da helfen nur noch amerikanische Biographen. von ZHOU WENHAN

  • Das offizielle China auf der Buchmesse

    "Wir fühlen uns wie im globalen Dorf"

    Im China-Pavillion tritt das Gastland der Buchmesse eher zurückhaltend auf. Die Kundschaft bei den chinesischen Verlagen ist gering - das steht im Kontrast zum Selbstverständnis der Chinesen. von Georg Blume

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  • Regisseur Christian Petzold über "Barbara"

    "Ich wollte, dass die DDR Farben hat"

  • Berlinale Special: Angelina Jolies Regiedebut

    Bosnien wirkt wie ausgewaschen

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