Die Deutschen gewöhnen sich langsam ans Smartphone – nicht aber an die ewige Unsicherheit, was die vielen Apps wirklich mit ihren Daten anstellen.

Eine BKA-Studie ergibt, dass die Polizei kaum Bedarf für eine Speicherung von Telefondaten hat. Ihr Interesse konzentriert sich auf IP-Adressen der Internetnutzer. von Christian Rath

Der CDU-Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, will Gesichtsscanner in Stadien einsetzen. Das ist selbst der Polizei-Gewerkschaft GdP zu viel. von Markus Völker

Immer mehr technische Möglichkeiten gibt es für immer mehr Überwachung. Rettung naht: Die taz erklärt, wie man sich schützt und zurückschlägt. von S. Heiser / M. Kaul

Einer neuen Studie des Max-Planck-Instituts zufolge ist die Vorratsdatenspeicherung objektiv nicht nötig. Die Polizei glaubt aber an den Nutzen. von Christian Rath

Der Richter und IT-Experte Ulf Buermeyer über den Vergleich der Funkzellenabfragen in Berlin und Dresden. Und darüber, was an den Gesetzen geändert werden sollte.

Die Videoüberwachung der Hamburger Reeperbahn ist rechtens. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Geklagt hatte eine Anwohnerin. von Gernot Knödler

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet heute, inwieweit die Videoüberwachung öffentlicher Plätze rechtens ist. Kriminalität hat sie jedenfalls nicht verhindert. von Gernot Knödler

Um Autobrandstifter zu fassen, schöpfte die Berliner Polizei seit 2008 4,2 Millionen Verbindungsdaten von Handys ab. Gefasst hat sie damit keinen. von Konrad Litschko

Von Peking bis Damaskus spionieren Geheimdienstler das Netz aus. Das System "Deep Packet Inspection" (DPI) aus dem Hause der kalifornischen Firma Narus hilft dabei. von Antoine Champagne

Die Berliner Polizei hat offenbar tausende Handydaten abgefragt, um einen Brandanschlag aufzuklären. Grüne und Piraten reagieren empört. von Konrad Litschko

Bedeutet der Verlust der Privatsphäre mehr staatliche Kontrolle? Nicht verteidigen, sondern strategisch nach vorne agieren, ist das Credo Christian Hellers. von Michael Brake

Bei den Ermittlungen zum Mord an der Bankiers-Frau Maria Bögerl sind offenbar Freunde und Bekannte mit dem Staatstrojaner überwacht worden. Auch eine Therapeutin war betroffen.

Ein internes EU-Papier bemängelt schwerwiegende Schwächen der Vorratsdatenspeicherung. Es gebe nur wenig Belege aus den Ländern für die Nützlichkeit der Daten. von Lalon Sander

Der Koalitionsstreit um die geplante Neonazi-Datei ist beigelegt. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger setzte durch, dass nur die Daten von verurteilten Rechtsextremen gespeichert werden.

Wenn die Sicherheitsbehörden Mobiltelefone überwachen wollen, verfügen sie über viele Möglichkeitenr. Hier sind sechs Methoden des Zugriffs. von Christian Rath

Polizei, Zoll und Verfassungsschutz lokalisieren Verdächtige per "stiller SMS". Die Methode ist umstritten, bringt aber genaue Daten und kann mehrmals täglich erfolgen. von Christian Rath

Sachsens Generalstaatsanwalt Fleischmann über Konflikte beim Dresdner Naziaufmarsch und die Frage, ob in Sachsen Linke stärker verfolgt werden als Rechte.

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat sich gegen Kritik von Unionspolitikern verteidigt. Mit ihr werde es keine anlasslose Vorratsdatenspeicherung über sechs Monate geben.

Die Bundesjustizministerin hat die eingeschränkte Speicherung von Verbindungsdaten in Deutschland gegenüber der EU verteidigt. CDU-Politiker Schünemann fühlt sich durch ihre Haltung provoziert.

Eine Schwachstelle bei der Handy-Technik GSM erlaubt es Angreifern, die Kontrolle über die Geräte zu übernehmen. Selbst fremde Mailboxen können ohne PIN abgehört werden.

Die EU-Pläne zur Datenspeicherung verstoßen gegen das Grundgesetz, sagt Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Und bekommt Zustimmung der Piratenpartei.

Bis Dienstag hätten die Regeln zur Vorratsdatenspeicherung neu geregelt werden müssen. Doch Union und FDP streiten sich weiter über das Gesetz. Nun droht eine Klage der EU.

Die Unternehmensgruppe Gamma beliefert Diktaturen mit Überwachungstechnik. Zu ihren Kunden gehört auch das BKA. von H. Burmester, J. Goetz, J. Klofta, A. Ruprecht

Der Code der Firma befindet sich unbemerkt in Millionen Handys: Das umstrittene Softwareunternehmen Carrier IQ wird derzeit in den USA von zwei Behörden überprüft. von Ben Schwan

Die Internet-Enquete-Kommission der Bundesregierung hat jetzt Handlungsempfehlungen zum Datenschutz vorgelegt. Das Problem: In allen wichtigen Fragen gab es keine Mehrheiten.

Netzwerk, Riesenspeicher, Gesichtserkennung - die DDR-Geheimpolizei hätte Facebook toll gefunden, sagt Stasi-Aktenverwalter Roland Jahn. von Georg Löwisch

Per Gesetz sollen IT-Firmen und US-Geheimdienst aneinander gebunden werden. Die Wirtschaft erhofft sich mehr Schutz, der Staat Informationen. Ein gutes Geschäft? von Torsten Kleinz

Das Bundesverfassungsgericht akzeptiert eine Neuregelung der Telefonüberwachung. Somit bleiben Ärzte und Journalisten weniger geschützt als Anwälte. von Christian Rath

Dresdner Ermittler nutzen immer noch Handydaten von Gegnern des Naziaufmarsches im Februar. Der Datenschutzbeauftragte ist wütend. von Timo Reuter

Im Schwerpunkt Überwachung legen wir ein besonderes Augenmerk auf die neuesten Auswüchse der Sammelwut und Kontrollgelüste von Staatsgewalt wie Konzernen. Und natürlich auf Datenpannen aller Art.
Foto: time. / photocase.com
77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Disney erlaubt seinen Mitarbeitern endlich offiziell das Tragen von Gesichtsbehaarung. Anlass für ein taz-Bartquiz.

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