Was passiert, wenn eine Raupe kein Schmetterling wird? Auf eine Melange mit dem Grünen Volker Ratzmann, heute Kretschmanns Statthalter in Berlin. von Georg Löwisch
Lanz oder Lebenszeit? Wer Twitter hat, braucht keinen Fernseher und kann trotzdem mitreden – aus zweiter Hand. von Meike Laaff
Verschwörungstheorien und andere Hinweise in Sachen Aserbaidschan. Mit dem Consultant Rashad Huseynli auf einem Stadtrundgang. von Jan Feddersen

Sommer, Gerüche, Schuhe und die Frage, wer sich kümmert. von Ambros Waibel
Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contests hatte einiges zu bieten: Dreadlockhochsteckfrisuren, krasse Ältlichkeiten, kurze Rocksäume und manchmal auch große Kunst. von Jan Feddersen

„Männer führen Kriege“, sang Herbert Grönemeyer einst. Also, ich mach ab und an auch was anderes. von Matthias Lohre
Die Schweiz ist boring, Belgien langweilt und San Marino – komponiert von Ralf Siegel – ist Favoritin auf den allerletzten Platz. Und Albanien tut weh. von Jan Feddersen

Der Ehrenmord an Arzu Özmen durch ihre fünf Geschwister wirft die Frage auf: Ist jedes religiöse und kulturelle Brauchtum erhaltenswert? von Deniz Yücel

Die schwedische Teilnehmerin geht ins Menschenrechtsbüro. Thomas D hingegen findet, Künstler sollten sich nicht politisch instrumentalisieren lassen. von Jan Feddersen

Er kann alles. Auch erklären, woher die Bezeichnung „Aseri“ kommt: Rashad Pashazade, einer der ESC-Volunteers in Baku, ist stolz, sein Land zu präsentieren. von Jan Feddersen

Arabische Männer hassen uns Frauen? Schmutziges Gewäsch. Der muslimisch-feministische Widerstand ist da schon weiter. von Kübra Gümüsay
Was bei uns die Busenfreundin, ist in Aserbaidschan der All-Time-Buddy: In Baku empört sich niemand, dass an der Kaspischen Corniche fast nur Männer tanzen – miteinander. von Jan Feddersen

Baku ist keine beruhigte Zivilisationszone wie Düsseldorf. Trotzdem arbeitet Jörg Grabosch gerne hier. Seine Firma stemmt die komplette Technik des ESC. von Jan Feddersen

In Ulrich Seidels Film „Paradies: Liebe“ geht es um einen kenianischen Beach Boy. Er erfüllt die Bedürfnisse europäischer Frauen und lässt sich dafür bezahlen. von Cristina Nord
Große Lust, sich morgens in der U-Bahn die Nachrichten von Vorvorgestern reinzuziehen? Dafür braucht man nicht mal eine Tageszeitung. von David Denk

ESC-Fans sind die Links zu einem bekennenden Europäertum: In das Raumschiff ESC dürfen alle einsteigen, egal wie schlecht ihre Stimme ist oder ihre Frisuren sind. von Jan Feddersen

Ob das Festival „Singen für die Demokratie“ stattfindet, ist unklar. Unklar ist auch, ob es schon korrupt ist, Baku klasse zu finden und ob da Adorno helfen kann. von Jan Feddersen

Keine Fahrradfahrer, kein Öko-Zeug, Baustaub, Frauen auf Highheels und Männer mit spitzen Schuhen: Das sind nicht nur Klischees, das ist wirklich Baku! von Jan Feddersen
Die „Zeit“ rettet mit Wolf Schneider den guten Stil, sprachlich natürlich. Frauen sind wohl nicht gemeint, aber die spielen in den Medien sowieso keine große Rolle. von Silke Burmester
Baku ist gerüstet für den Eurovision Songcontest. Aus den Sümpfen wurde eine Halle gestampft, die LED-Lämpchen glühen und die Skyline mutet dubaiesk an. von Jan Feddersen
Wie wollen wir in Zukunft leben und arbeiten? Dazu könnten sie auch mal was sagen, die Piraten. Außer „Grundeinkommen, schalalala“ fällt ihnen aber nicht viel ein. von Julia Seeliger
Alle Jahre wieder, wenn Berlin Biennale und/oder documenta ist, wird wiederholungszwanghaft nach der Politik in der Kunst gesucht. von Aram Lintzel
Wäre es nicht großartig, wenn keine Kränkung ungesühnt bliebe? von Martin Reichert
Der Linkspartei-Chef Klaus Ernst ist gerade auf dem Weg zurück zu sich. Treffen an einem Tresen – ohne Getränke. von Georg Löwisch
Spam-Beantworter sind dusselige Menschen. Wenn man sie aber zu einem Massendialog verdrahtet, kann es ziemlich lustig werden. von Michael Brake
Teil 2: Die jüngsten Taten der Salafisten erinnern merkwürdigerweise an Ernst Jüngers Stoßtrupperlebnisse. von Ambros Waibel
Die größte Schwachmatennulpe wird Mitglied im überflüssigstens aller Blähapparate, die „Titanic“ ist empört und bei der „Brigitte“ reicht das Wort Ideenklau nicht mal aus. von Silke Burmester
Warum zeigt niemand Verständnis für den Mann mit der Dauererektion? Mein Lösungsvorschlag lautet: mehr Nachsicht mit den Macken der anderen. von Matthias Lohre
Kurzschlüsse, Unkenntnis und pauschale Vorurteile: Die Kritik an der israelischen Siedlungspolitik im Westjordanland ist voll davon. Es gibt aber auch vernünftige Analysen. von Micha Brumlik
Eintrag der französischen Noch-Präsidentengattin am Tag nach dem Desaster: Nicis Niederlage, ihre Blamage und warum sie jetzt dringend Mamans Rat benötigt. von Silke Burmester

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Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

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Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Kommentar von Malte Kreutzfeldt
Die Bundesregierung möchte die Krise in Südeuropa bekämpfen: mit Sonderwirtschaftszonen und Niedrigsteuern. Als ob das Problem an zu hohen Staatseinnahmen läge.