Das Rennen um die Präsidentschaft in Ägypten bleibt offen. Zur Wahl stehen jetzt der Islamist Mursi und Mubarak-Mann Schafik. Die Unterlegenen fechten die Wahl an – ohne Erfolg.

Nach dem Massaker von Hula meldet die syrische Opposition erneut 41 Todeopfer. Das Militär habe am Sonntag mit Panzern Teile der Stadt Hama beschossen.

Die UN macht das syrische Assad-Regime hauptverantwortlich für die Toten und Verletzten von Hula. Russlands Außenminister sieht auch die Opposition in der Verantwortung.

Der iranische Atomprogramm-Chef Fereidun Abbassi Dawani will 2013 ein zweites AKW in Buschehr bauen lassen. Zudem sieht er „keinen Grund“, die Uran-Anreicherung zu stoppen.

Von Clinton bis Annan: Westliche Politiker verurteilen den Angriff auf Al-Hula, bei dem am Freitag über 90 Menschen starben. Syriens Regierung weist die Schuld von sich. Die Kämpfe gehen weiter.

Regierungstruppen sollen nach Oppositionsangaben in der Provinz Homs am Freitag bis zu 110 Zivilisten getötet haben. Die Hälfte davon seien Kinder. UN-Beobachter sind unterwegs zum Tatort.

Ahmed Schafik und Mohammed Mursi haben die erste Wahlrunde beinahe gleichauf gewonnen und rüsten sich für die Stichwahl. Die Muslimbrüderschaft hofiert die ausgeschiedenen Kandidaten.

Im ersten Wahlgang liefern sich ein Islamist und ein Vasall des alten Diktators ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Präsidentschaft. Liberale Ägypter sind darüber entsetzt. von Karim El-Gawhary

Am Ende der Gespräche in Bagdad über das iranische Atomprogramm steht nur ein Folgetermin. Die US-Regierung will Teheran keine Zusagen machen. von Andreas Zumach

Wegen der Sanktionen gegen Syrien kann das Land seine UN-Mitgliedsbeiträge nicht mehr zahlen. Nach einem Sturz Assads würde die Opposition 11 Milliarden Dollar benötigen.

Im Streit zwischen den Arabischen Emiraten und dem Iran um drei kleine Inseln im Golf geht es um strategische Interessen. Die Ölzufuhr der Welt hängt an dieser Passage. von Agnes Tandler

Nach dem Ende der Wahl in Ägypten hat das Auszählen der Stimmen begonnen. Die Muslimbrüder sehen ihren Kandidaten und Ex-Ministerpräsident Schafik bereits in der Stichwahl.

Rechte Regierungspolitiker in Israel hetzen gegen illegale Einwanderer aus Eritrea und dem Sudan. Zuvor hatten junge Israelis Einwanderer angegriffen. von Susanne Knaul

Die Menschenrechtsgruppe Betselem rüstet Palästinenser mit Kameras aus, damit sie Angriffe von Siedlern filmen. Vor Gericht könnten die Aufnahmen entscheidend sein. von Susanne Knaul

Eine UN-Kommission hat auf beiden Seiten in Syrien Morde, Folter und Misshandlungen dokumentiert. Indes gibt der Präsident des oppositionellen Syrischen Nationalrats sein Amt auf.

Shay spricht mit Hörern aus dem Iran, Noy übersetzt persische Literatur, andere trauern der Heimat nach: Iranische Juden zwischen Anpassung und Verständigung. von Susanne Knaul

Bei der Vorstellung des Amnesty-Jahresberichts wurde harte Kritik am Assad-Regime geübt. Auch die Ukraine und Aserbaidschan wurden aus aktuellem Anlass angegriffen. von Ralf Leonhard

Ein Geheimdienstchef soll laut einem Bekennervideo vergiftet worden sein. In seinem Namen wird getwittert, dass er am Leben sei. In Syrien wurden Libanesen entführt. von Jasna Zajcek

Die Iraner neigen dazu, das Gegenteil ihrer Regierung zu tun, sagt der Schriftsteller Amir Cheheltan. Er erklärt, warum Sanktionen nur den Menschen schaden und wie er Auto fährt.

Es sei das erste Mal seit 7.000 Jahren, dass ÄgypterInnen den Präsidenten frei wählten, sagt ein Politologe. Den Menschen auf dem Lande sind profane Dinge viel näher. von Karim El-Gawhary

Kurz vor Beginn der neuen Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm macht Teheran Zugeständnisse. Angeblich sollen Inspektionen erlaubt werden.

Der Präsidentschaftskandidat Abdul Moneim Abul Futuh hat eine politisch bunte Anhängerschaft. Vor allem die Menschen auf dem Land haben hohe Erwartungen an ihn. von Karim El-Gawhary

In der Hauptstadt des Libanon sind zwei Menschen getötet worden. Panzer und Soldaten patroullieren in der ganzen Stadt. In Syrien starben sieben Menschen.

Dutzende Soldaten werden bei der Übung zu einer Parade in Jemen getötet, Hunderte verletzt. Der Krieg zwischen der Armee und al-Qaida wird immer blutiger. von Karim El-Gawhary

Der Palästinenserpräsident stellt überraschend ein neues Kabinett vor. Mahmud Abbas vereidigte am Mittwoch acht neue Minister. Die Hamas ist darüber verärgert. von Susanne Knaul

Die Bundesregierung will zehn Militärbeobachter nach Syrien schicken. Unterdessen gehen die Kämpfe weiter, in Homs soll es Massenexekutionen gegeben haben.

Eine von Ägypten vermittelte Vereinbarung sieht Hafterleichterungen für die Gefangenen vor. Zum wiederholten Male erzielen Häftlinge mit ihren Aktionen einen Erfolg. von Susanne Knaul

Der von einem Teheraner Gericht zum Tode verurteilte Mörder eines iranischen Atomwissenschaftlers wurde gehängt. Er soll im Auftrag des israelischen Geheimdienstes Mossad gemordet haben.

Der Gedenktag der palästinensischen Vertreibung unterliegt einem neuen Gesetz. Öffentlichen israelischen Einrichtungen droht Geldentzug, falls sie den Tag begehen. von Susanne Knaul

In der Provinz sollen syrische Deserteure 23 Soldaten getötet haben. Im Norden des Libanon ist erneut ein Mensch getötet worden. Die EU erweitert ihre Sanktionen gegen Syrien.

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Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Kommentar von Wolf Schmidt
Bei der politischen Aufarbeitung der NSU-Morde wäre es gut, eigene Fehler einzuräumen. Die kann sich der bayerische Ex-Innenminister Günter Beckstein aber nicht eingestehen.