Dass ein so medienunmündiger Mensch wie Jürn Kruse Medienmolumnist ist, ist eine weitere Ironie.
29.12.2012 23:03 Uhr
von Skyguy:
... aber vielleicht hofft der Autor auch nur auf Vorkommnisse, wie sie in einem Film an Silvester um 17:10 Uhr auf RTL geschildert werden...
28.12.2012 22:30 Uhr
von Mart:
Will mich obigem Kommentar - wenn auch nciht in gleicher Schärfe - anschließen: Ist ja alles ganz nett so als verspätete Popliteraturkolumne,lieber Autor, aber auch wenn unsere Generation Golf 5 alles irgendwie ironisieren dürfen sollte, so meine ich doch, dass die gute alte Schizophrenie mit Respekt behandelt werden muss. Wie der Goldene Reiter sang, so ist diese Krankheit sicherlich mindestens genausoviel eine Störung der sozialen Umwelt, wie der des psychischen Selbsts, aber eine witzige Sache ist ne Psychose auf keinen Fall. Also wenn wir weißen, deutsch-deutschen Mittelstandskinder bildungbürgerlicher Eltern mit Tocotronicfrisur und zeitgemäßer Gesichtsbehaarung wieder mal was für alle Bioladenstammgäste Leichtverdauliches zum Schwadronieren suchen, dann aber bitte kein argloßes Wordropping, das Betroffenen wirkich übel aufstoßen kann. Sonst fällt nämlich zwangsläufig das Wort Schnösel, ganz ohne Schizophrenie.
28.12.2012 14:26 Uhr
von rolff:
Wie wäre es mit einer DVD-Sammlung?
28.12.2012 12:47 Uhr
von Paul Gerhardt:
Besser als die menschelnde Weihnachtsansprache des BP sind o.g. Sendungen allemal.
28.12.2012 10:23 Uhr
von Der Tag beginnt mit Fremdschämen:
Herr oder besser: Flitzpiepe Kruse fragt: „Warum ziehen sich so viele halbwegs gebildete Menschen an Feiertagen den kitschigsten Müll rein?“
Die Frage ist ganz einfach zu beantworten. Als taz-Leser ist man das ganze Jahr über bestens über schreckliche Katastrophen, böse Politiker, böse Fernsehsender, böse Konkurrenzmedien, zwischenmenschliche Zerwürfnisse, Niedertracht, Habsucht, und… und… und… informiert.
Ab und an ist ein wenig heile Welt einfach Balsam für die Seele. So einfach ist das.
Zudem braucht der halbwegs gebildete taz-Leser ab und zu qualitativ hochwertige(re) Unterhaltung (z.B. Sissi, 3 Nüsse für Aschenbrödel, Dschungelcamp und Konsorten). Sozusagen als Kontrastprogramm zu nahezu allen taz-Kolumnen (ausgenommen der von Bettina Gaus).
Und diese Kolumne „Fernsehen“ („Fremdschämen“ wäre ein passenderer Titel), dieses Paradestück einfältiger Selbstentblößung, rangiert leider ganz oben in den bundesweiten Kolumnen-Shitlisten.
28.12.2012 09:40 Uhr
von miri:
"Warum ziehen sich so viele halbwegs gebildete Menschen an Feiertagen den kitschigsten Müll rein?" -- Weil er nur dann gesendet wird, Sie Stoffel! Ich würde mir die schönen alten Filme aus der heilen Welt auch jederzeit sonst reinziehen, aber gibts ja nich!
27.12.2012 23:05 Uhr
von Mitfühlender taz-Leser:
"Schizophrenie (von altgriechisch σχίζειν s’chizein „abspalten“ und φρήν phrēn „Seele, Zwerchfell“) ist eine schwere psychische Erkrankung. Sie ist durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität gekennzeichnet."
Da der Autor sich offensichtlich darüber bewußt ist, an einer schweren psychichen Erkrankung zu leiden, bleibt zu hoffen, dass er daraus die Konsequenzen zieht und sich in ärztliche Behandlung begibt.
Das hätte auch für den gequälten Leser Vorteile: Künftig würde er von dem geistigen Sondermüll (könnte eine Folge der Erkrankung sein), den der Autor produziert, verschont werden.
Oder sollte ich mich täuschen? Vielleicht leidet der bedauernswerte Autor gar nicht an einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung sondern nur an besorgniserregender Dummheit, die er unter anderem eindrucksvoll durch den völlig falschen und verharmlosenden Gebrauch des Wortes "Schizophrenie" demonstriert?
Übrigens: Nein. Dieser Artikel ist mir selbstverständlich keinen Cent wert.
Leserkommentare
02.01.2013 11:31 Uhr
von Markus Hoffmann:
Dass ein so medienunmündiger Mensch wie Jürn Kruse Medienmolumnist ist, ist eine weitere Ironie.
29.12.2012 23:03 Uhr
von Skyguy:
... aber vielleicht hofft der Autor auch nur auf Vorkommnisse, wie sie in einem Film an Silvester um 17:10 Uhr auf RTL geschildert werden...
28.12.2012 22:30 Uhr
von Mart:
Will mich obigem Kommentar - wenn auch nciht in gleicher Schärfe - anschließen: Ist ja alles ganz nett so als verspätete Popliteraturkolumne,lieber Autor, aber auch wenn unsere Generation Golf 5 alles irgendwie ironisieren dürfen sollte, so meine ich doch, dass die gute alte Schizophrenie mit Respekt behandelt werden muss. Wie der Goldene Reiter sang, so ist diese Krankheit sicherlich mindestens genausoviel eine Störung der sozialen Umwelt, wie der des psychischen Selbsts, aber eine witzige Sache ist ne Psychose auf keinen Fall. Also wenn wir weißen, deutsch-deutschen Mittelstandskinder bildungbürgerlicher Eltern mit Tocotronicfrisur und zeitgemäßer Gesichtsbehaarung wieder mal was für alle Bioladenstammgäste Leichtverdauliches zum Schwadronieren suchen, dann aber bitte kein argloßes Wordropping, das Betroffenen wirkich übel aufstoßen kann. Sonst fällt nämlich zwangsläufig das Wort Schnösel, ganz ohne Schizophrenie.
28.12.2012 14:26 Uhr
von rolff:
Wie wäre es mit einer DVD-Sammlung?
28.12.2012 12:47 Uhr
von Paul Gerhardt:
Besser als die menschelnde Weihnachtsansprache des BP sind o.g. Sendungen allemal.
28.12.2012 10:23 Uhr
von Der Tag beginnt mit Fremdschämen:
Herr oder besser: Flitzpiepe Kruse fragt:
„Warum ziehen sich so viele halbwegs gebildete Menschen an Feiertagen den kitschigsten Müll rein?“
Die Frage ist ganz einfach zu beantworten. Als taz-Leser ist man das ganze Jahr über bestens über schreckliche Katastrophen, böse Politiker, böse Fernsehsender, böse Konkurrenzmedien, zwischenmenschliche Zerwürfnisse, Niedertracht, Habsucht, und… und… und… informiert.
Ab und an ist ein wenig heile Welt einfach Balsam für die Seele. So einfach ist das.
Zudem braucht der halbwegs gebildete taz-Leser ab und zu qualitativ hochwertige(re) Unterhaltung (z.B. Sissi, 3 Nüsse für Aschenbrödel, Dschungelcamp und Konsorten).
Sozusagen als Kontrastprogramm zu nahezu allen taz-Kolumnen (ausgenommen der von Bettina Gaus).
Und diese Kolumne „Fernsehen“ („Fremdschämen“ wäre ein passenderer Titel), dieses Paradestück einfältiger Selbstentblößung, rangiert leider ganz oben in den bundesweiten Kolumnen-Shitlisten.
28.12.2012 09:40 Uhr
von miri:
"Warum ziehen sich so viele halbwegs gebildete Menschen an Feiertagen den kitschigsten Müll rein?" -- Weil er nur dann gesendet wird, Sie Stoffel! Ich würde mir die schönen alten Filme aus der heilen Welt auch jederzeit sonst reinziehen, aber gibts ja nich!
27.12.2012 23:05 Uhr
von Mitfühlender taz-Leser:
"Schizophrenie (von altgriechisch σχίζειν s’chizein „abspalten“ und φρήν phrēn „Seele, Zwerchfell“) ist eine schwere psychische Erkrankung. Sie ist durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität gekennzeichnet."
Da der Autor sich offensichtlich darüber bewußt ist, an einer schweren psychichen Erkrankung zu leiden, bleibt zu hoffen, dass er daraus die Konsequenzen zieht und sich in ärztliche Behandlung begibt.
Das hätte auch für den gequälten Leser Vorteile: Künftig würde er von dem geistigen Sondermüll (könnte eine Folge der Erkrankung sein), den der Autor produziert, verschont werden.
Oder sollte ich mich täuschen? Vielleicht leidet der bedauernswerte Autor gar nicht an einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung sondern nur an besorgniserregender Dummheit, die er unter anderem eindrucksvoll durch den völlig falschen und verharmlosenden Gebrauch des Wortes "Schizophrenie" demonstriert?
Übrigens: Nein. Dieser Artikel ist mir selbstverständlich keinen Cent wert.