• 13.12.2012

Militante Musiker

Haftstrafe abgeblasen

Straßenmusiker gegen Fahrgast: Ein Trompeter bekommt neun Monate auf Bewährung, weil er einem Dachdecker mit seinem Instrument die Zähne ausschlug.von Martin Rank

  • 16.12.2012 23:56 Uhr

    von berliner:

    Also ich als Berliner kenne diese Gaukler nur zu gut. Es sind ja nicht nur die, es sind noch mehr nervtötende Leute & Bettler. Zu mal die Qualität dieser Musik zum Großteil unterste Schublade ist. Diese, zu meist osteuropäischen, "Musiker" spielen schlecht, sind unkreativ in der Musikauswahl und spielen oft sehr unrythmisch. Und diese "Musik" darf ich mir täglich reinfahren. In anderen Städten ist so etwas verboten und das ist auch gut so. Vll sollte man einfach nur bestimmte Straßen oder UBahn Musiker zulassen (und dann dürften die Rumänen sicher nicht mehr ihre schlechte Musik präsentieren). Für Touristen ist sowas vll ganz nett, aber als Berliner würd ich die lieber früher als später aus der Bahn kicken...

  • 15.12.2012 12:20 Uhr

    von Tim Leuther:

    Ich finde es müsste geregelt sein, das ein musiker nicht spielen DARF wenn ein Fahrgast das fordert.

  • 14.12.2012 22:43 Uhr

    von Wüstenratte:

    Wäre doch ganz einfach: in U-Bahn und S-Bahn und auf den Bahnsteigen ist das Musizieren verboten, in den Zugängen von Bahnhöfen mit Auflagen erlaubt. Auch ich kann ganz gerne auf das Rumtröten von rumänische "Volkskünstlern" verzichten oder sind solche Belästigungen neuerdings im Fahrpreis inbegriffen?

  • 14.12.2012 21:11 Uhr

    von stephan mirwalt:

    Die Handwerker haben die Schläge verdient. Sie hätten ja nicht zu provozieren brauchen.

    Ich mache selber Musik und empfinde gegenüber Proleten und Spießern nichts als Verachtung.

  • 14.12.2012 14:28 Uhr

    von chesire:

    Danke für den Artikel,

    ich habe Tränen gelacht! Typisch Berlin, jeder versucht sich durchzubeißen, statt mal durchzuatmen und zu entspannen - oder einfach Abteil wechseln?

  • 14.12.2012 13:33 Uhr

    von roy:

    ...also ich find den Artikel gut.
    Ich bin selber Musiker. Und wenn mich einer bittet aufzuhören, dann würde ich wohl oder übel aufhören. Rücksichtnahme ist für mich auch Verantwortung. Klar, manchmal ist man nicht gut drauf, und verhält sich dumm. Eskalation zur Gewalt aber können immer nur alle verhindern. Jeder kann an jedem Punkt die Spirale beenden. Und: "..ich hör auf, wenn Du mir 20 eur gibst." Das ist schon echt dreist.

  • 14.12.2012 12:07 Uhr

    von Hugst:

    an Simin und mefirst:

    ich finde eure Kommentare unterste Schublade. Klingt mir nach 16-19jährigen, die immer alles verteidigen, das irgendwie Schmutz in den Augen der Spießer darstellt.

    Ich bin selbst nicht gegen Straßenmusik, auch in der Ubahn kann es ganz angenehm sein. Aber das mit den 20 EUR ist äußerst unverschämt. Und mit einer Waffe (bzw. Metallgegenstand) in das Gesicht schlagen verteidigt ihr noch? Ich finde die Strafe ok.

    Ich möchte keine Zähne ausgeschlagen bekommen, wenn ich um Ruhe bitte. Egal in welchem Kontext.

  • 14.12.2012 12:00 Uhr

    von Anonym:

    Seit wann gibt sich die taz denn solidarisch mit Handwerkern - "...haben bereits einen lauten Arbeitstag auf dem Bau hinter sich"? Oder überwiegt schlichtweg der latente Rassismus des Martin Rank hinsichtlich der Frage, wem ans Bein gepisst gehört?!

    "Viele Fahrgäste hätten bereits mit den Augen gerollt". Ganz großer Journalismus!

  • 14.12.2012 11:37 Uhr

    von mefirst:

    Liebe Taz, der Artikel ist ja wirklich unterste Schublade. An welcher Stelle in der Geschichte sind die Musiker denn militant? Indem sie sich gegen den Übergriff der Handwerker wehren, die sie anscheinend angegriffen haben? Die Suggestion im ersten Satz macht das gleich noch schlimmer: kennt man ja, wenn eine rumänische Roma-Band in die Bahn einsteigt, dann gibts sicher Ärger.

    Solch ein unkritischer Artikel zu einem anscheinend ziemlich kritikwürdigen Vorgang, ist weit entfernt was ich und hoffentlich andere auch von eurer Berichterstattung erwarten. Hätte ich für den Artikel was bezahlt, wollte ich das Geld definitiv zurück.

  • 14.12.2012 11:14 Uhr

    von Simin:

    Haftstrage abgeblasen - toll wie ihr die Headline formuliert habt. Bild Zeitung kopiert? Hat der Musiker doch richtig gemacht: Berliner Handwerker pöbeln rum, schmeißen die Musiker als selbsternannte Wächter einfach aus der Bahn und wundern sich, wenn die sich das nicht gefallen lassen. Genervte Handwerker dürfen gerne, wenn sie die U-Bahn Fahrer/Musiker/Penner/ Touris ect. nicht aushalten können, den Wagon wechseln! Denn mir ubnd bestimmt auch vielen Anderen gefällt die Berliner U-Bahn Musik!

  • 14.12.2012 07:02 Uhr

    von Mein Name:

    Was hat das Bild mit dem Text zu tun? Nichts? Das ist Desinformation!

  • 14.12.2012 00:24 Uhr

    von gehtjawohlgarnich:

    Krass.. dieser O. kommt in eine Bahn um Leute nach der Arbeit zu nerven und zu nötigen, schlägt hinterher noch jemandem 2 Zähne aus und kommt nichtmal in den Knast, und wenn nen einfacher Hatz IV'ling beim schwarzfahren erwischt wird und nicht zahlen kann, muss er nen ganzen Monat absitzen.

    Da fehlt doch jede Verhältnismäßigkeit.

    PS: .. und was hat dieses bescheuete Bild in diesem Beitrag verloren? soll damit etwa suggeriert werden, dass der O. ja im Grunde nen ganz lustiger knuffiger Trompeter ist?

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