• 17.11.2012

Antigua und Barbuda

Mango statt Mandela

Ihren Traumjob beim Fernsehen in Kanada warf Mitzi Allen weg und schuf sich dann auf Antigua ihr eigenes kleines Medien-Imperium – mit permanentem Meerblick.von Stephan Bartels

  • 18.11.2012 04:36 Uhr

    von jan z. volens:

    Im der ganze Karibik und rund herum (Venezuela,Kolumbien,Panama,Costa Rica usw.) ist es gefaehrlich auserhalb sicherer Zonen also Hotelviertel mit Sicherheitspersonal, Innenstaedte am Tag mit Polizei. Nach Dunkelheit geh' nicht raus! Viele maennliche Jugendliche sind durch "rap" Kultur und Drogen auser Kontrolle. In der Karibik ist auch Lufverseuchung: Die Elekrititaet kommt von sulphurhaltigen billigen Oel, oder Rauch von Holzkohlefeuern, und das Gas und die Asche in der Luft von dem Vulkan auf Monserrate Insel.

  • 17.11.2012 19:59 Uhr

    von Michael Schöfer:

    "Manchmal gibt es Ärger im Paradies." Nur manchmal? Das ist absolut verharmlosend. Rechnen wir einfach mal nach: 85.000 Einwohner und "zwischen zehn und 16 Morde pro Jahr". Das ist eine Häufigkeitszahl (Taten pro 100.000 Einwohner) von 11,8 bis 18,8.

    In Berlin gab es laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2011 insgesamt 41 vollendete und versuchte Morde (§ 211 StGB), bei einer Bevölkerung von 3,46 Mio. Einwohner ergibt das eine Häufigkeitszahl von 1,2. Bezieht man Totschlag (§ 212 StGB) mit ein, waren es insgesamt 127 Fälle, was eine Häufigkeitszahl von 3,7 ergibt.

    Mit anderen Worten: In Antigua, dem vermeintlichen Paradies, lebt es sich viel gefährlicher als in Berlin. Vielleicht sollte Stephan Bartels ab und zu die rosagefärbte Touristenbrille abziehen.

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