Analysetool

taz.de bindet etracker ein

Um unsere Website besser zu machen, wollen wir untersuchen, wie taz.de benutzt wird. Dafür verwenden wir nicht das datenhungrige Google Analytics, sondern etracker.

Wo es rot ist, ist es warm, und da sind die Menschen. Bild: etracker

Liebe taz.de-Leserinnen und Leser,

um unsere Website besser gestalten zu können, wollen wir verstehen, wie Sie sie benutzen. Deshalb möchten wir eine Software zur Websiteanalyse auf taz.de einsetzen, nämlich „etracker”. Mit diesem Analysetool können wir dann sehen, auf welchen Wegen unsere User über taz.de surfen, welche Elemente sie wahrnehmen und welche nicht.

Das hilft uns zum Beispiel, den vielen Content auf taz.de für unsere Leser besser überschaubar zu machen, die Website intuitiver zu gestalten.

etracker wird per JavaScript eingebunden und bereitet die Verwendung der Website in verschiedenen Statistiken auf. Die Erkenntnisse sollen dann in den für 2013 geplanten Relaunch von taz.de einfließen.

Wir haben etracker ausgewählt, weil der Anbieter in Hamburg ansässig ist, also deutschem Datenschutzrecht unterliegt. etracker speichert keine vollständigen IP-Adressen (an denen man im Prinzip einen User identifizieren kann). Die gewonnenen Nutzungsprofile werden für keinen anderen Zweck verwendet außer der Auswertung für taz.de.

Die etracker-Software wird so bei taz.de eingebunden, dass auch wir keine Rückschlüsse auf die Identität eines Nutzers hinter dem Profil ziehen können – selbst dann nicht, wenn jemand auf taz.de seine Daten direkt eintippt, um zum Beispiel etwas im eKiosk oder im taz.shop zu kaufen. Denn auf diesen Formular-Seiten binden wir die Software nicht ein.

Wenn Sie trotzdem nicht wollen, dass Ihr Surfverhalten auf diese Weise aufgezeichnet wird, dann haben sie zwei Möglichkeiten, das Erstellen eine Nutzungsprofils durch etracker zu verhindern.

Kein Google Analytics

Die meisten Website-Betreiber machen sich wenig Sorgen darum, was mit den gesammelten Daten passiert und wählen Google Analytics als Dienst, um die Benutzung ihrer Website zu untersuchen. Der Dienst ist kostenlos, birgt aber zwei Probleme: Google Analytics läuft auf sehr vielen Websites und die Daten werden auf Servern im Ausland gespeichert, die nicht deutschem Datenschutzrecht unterliegen.

Im Ergebnis kann Google mit diesen Daten umfangreiche Nutzerprofile anlegen, die es verwendet, um zielgenauer Werbung auszuspielen. Da Google Analytics auf so vielen Seiten läuft, kann Google diese Profile oft auch konkreten Personen zuordnen. Das geht besonders leicht, wenn die betreffenden Nutzer außerdem einen Google Dienst wie Google Mail oder Google+ verwenden. Ein ähnliches Problem gibt es übrigens mit Facebook.

All das kann mit den taz.de-Daten von etracker nicht passieren. Sie bleiben anonym und dienen keinem weiteren Zweck, als unsere Website zu verbessern.

Allerdings ist taz.de leider nicht ganz frei vom Tracking Dritter. Die Werbung auf unserer Website wird oft nicht direkt von unserem Anzeigen-Server selbst ausgespielt, sondern von Servern unserer Anzeigenkunden. Dabei wird von deren Servern JavaScript geladen, was den Anzeigenkunden prinzipiell die Möglichkeit gibt, Daten über das Nutzerverhalten zu erheben – nämlich immer dann, wenn ihre Werbung angezeigt wird.

Da sich taz.de im wesentlichen aus Anzeigen finanzieren muss und dieses Verfahren den Markt dominiert, können wir das nicht im Alleingang verändern. Alles, was wir selbst direkt über unseren Anzeigenserver (von Adition) ausspielen, ist dagegen bewusst frei von Tracking.

Mit besten Grüßen

Matthias Urbach (Ressortleiter taz.de 2007-2012)

PS.: Wenn Sie wissen wollen, wie etracker technisch funktioniert, lesen Sie hier weiter. Wenn Sie wissen wollen, was wir bereits auf taz.de eingebunden haben, lesen Sie hier weiter. Und hier erklären wir, wie man etracker abschalten kann.