Wie teuer waren die Polizeieinsätze während des Deutschland-Besuchs von George W. Bush im Sommer 2006? Das muss laut einem Gerichtsurteil nur teilweise veröffentlicht werden.

Eine tolle Grillparty: Angela Merkel und George Bush im Sommer 2006 in Trinwillershagen. Bild: dpa
SCHWERIN dpa/taz | Das Land Mecklenburg-Vorpommern muss keine detaillierte Einsicht in die Rechnungen für die Polizeieinsaätze während des Besuches von George W. Bush im Jahr 2006 gewähren. Die Gesamtkosten der Einsätze muss das Innenministerium jedoch vorlegen. Das stellte das Verwaltungsgericht Schwerin am Mittwoch in einem Urteil fest.
Geklagt hatte ein Strafgefangener aus Baden-Württemberg, der sich dabei auf das Informationsfreiheitsgesetz Mecklenburg-Vorpommerns berufen hatte. Das Ministerium darf laut Urteil Informationen auf den Kopien der Rechnungen nach Ermessen schwärzen. Das gilt jedoch nicht für den Gesamtbetrag. Zur Begründung hieß es, die Summen aus den einzelnen Ländern, die Polizeiaufgebote nach Mecklenburg-Vorpommern geschickt hatten, seien bereits nach Anfragen aus dem Landtag genannt geworden.
Die Gesamtkosten für den Besuch des damaligen US-Präsidenten im Sommer 2006, bei dem unter anderem eine Grillparty auf dem Programm stand, sind indes bereits schon länger bekannt. Sie betragen 8,7 Millionen Euro.
Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, kritisiert die Gewalt in Syrien massiv. Diese sei "noch schlimmer geworden". Davon will das Regime nichts wissen. von Andreas Zumach

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
10.09.2010 19:41 | Willi Sauerkohl
Bilateraler 'Tierversuch': Schweinekadaver Ost - Pah !
08.09.2010 16:40 | Felix
Sie hätten wenigstens mehr Brezeln auftischen können...
08.09.2010 15:33 | P.Haller
Mit 8,7 Millionen € könnte man z.B. in Pakistan ebensoviele Menschen 10 Wochen lang medizinisch versorgen ! (Quelle: Aktion ...