Das soziale Netzwerk testet eine Funktion, bei der es möglich ist, wie bei Twitter allen Online-Bewegungen der "Freunde" zu folgen. Einige User haben das neue Feature schon.von Ben Schwan

Auch bei Facebook kann man sich jetzt folgen. Bild: reuters
Wer sich bislang für einzelne Freunde auf Facebook interessierte, musste sich, um wirklich alles mitzubekommen, regelmäßig auf ihr Profil begeben. Im "Newsfeed", dem zentralen Nachrichtenmedium für die Geschehnisse des eigenen sozialen Netzes, tauchten dagegen immer nur einzelne Einträge aus dem Freundeskreis auf, die dann schnell wieder verschwanden – auch wenn man sie mit einer "Mehr davon"-Funktion vergrößern konnte.
Ein nun im Probebetrieb befindliches neues Feature soll es deutlich einfacher machen, über das Facebook-Leben einzelner Nutzer informiert zu bleiben. Es nennt sich "Subscribe to" und ermöglicht es, einzelne Freunden zu "abonnieren". Die Idee erinnert dabei ein wenig an Twitter, wo man seinen Freunden bekanntlich auch folgt – und dann, sollte man das wirklich alles lesen, ihren gesamten Output an zentraler Stelle zu sehen bekommt.
Wie der Fachdienst "All Facebook" meldet, tauchte "Subscribe To" bereits vereinzelt bei Nutzern auf. Facebook gab an, man teste die Funktion gerade "bei einem kleinen Prozentsatz der Nutzer". "Es erlaubt Nutzern, Freunde oder Pages zu abonnieren und dann jedes Mal eine Nachricht zu erhalten, wenn er oder sie seinen Status aktualisiert oder neue Inhalte online stellt." Damit gemeint seien Fotos, Videos, Links und Notizen.
Noch ist unklar, ob ein Abonnent über die neue Funktion wirklich alle Inhalte und Bewegungen eines Freundes zu sehen bekommt. Das Blog "Mashable" nennt "Subscribe To" jedoch bereits jetzt "den Stalker-Knopf". "Wir wünschen uns, dass es für diese Funktion eine Freigabe durch den Nutzer geben muss – mindestens aber eine Möglichkeit, sie zu stoppen." Neben echten Freunden und Familienmitgliedern könnten sich für die regelmäßigen Neuigkeiten ja auch "Hasslieben, Exfreunde und schnüffelnde Chefs" interessieren.
Das Silicon-Valley-Klatschblog "Valleywag" kommentiert indes, dass es sich bei der neuen Abo-Möglichkeit schlicht auf einen Zugriff auf sowieso bereits verfügbare Daten handele. "Für irgendwen ist das sicher praktisch." Allerdings habe Facebook eben in Sachen Privatsphärenschutz in letzter Zeit keinen guten Ruf.
Bislang ist unklar, ob "Subscribe To" wirklich zu einem neuen Facebook-Feature für alle Nutzer wird. Der Online-Konzern testet regelmäßig neue Funktionen, ohne dass diese dann später auch ein "richtiges" Produkt werden.
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Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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