Er trat vor Israels Botschaft in Berlin in den Hungerstreik, um ein Bleiberecht für seine Familie in Jerusalem zu erwirken. Jetzt wurde eine Lösung für Firas Maraghy gefunden. von KARIN SCHÄDLER

Firas Maraghy vor der israelischen Botschaft in Berlin. Bild: dpa
BERLIN taz | Der Palästinenser Firas Maraghy, der fast sechs Wochen lang vor der israelischen Botschaft in Berlin ein Bleiberecht für sich und seine Familie in Jerusalem forderte, hat seinen Hungerstreik am Samstag beendet. Die israelische Botschaft hat eine Lösung seines Problems zugesichert - bei einem Termin im israelischen Innenministerium.
Maraghy wurde von Friedensgruppen und in Deutschland lebenden Israelis unterstützt sowie von einigen Bundestagsabgeordneten. Ruprecht Polenz (CDU), der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, ist bereit, Maraghy nach Jerusalem zu begleiten.
Die israelischen Behörden bestehen darauf, dass Maraghys sieben Monate alte Tochter bei dem Termin in Jerusalem anwesend ist und schlagen seit Langem vor, sie solle für die Reise einen deutschen Pass beantragen. Dieser erschwert die Beantragung eines Passes als Einwohnerin Jerusalems - eines der Ziele des Protests. Maraghy gibt nun bekannt, ihm sei eine schriftliche Garantie versprochen worden, dass die deutsche Staatsangehörigkeit der Registrierung seiner Tochter nicht entgegenstehen solle. KARIN SCHÄDLER
In Georgiens Hauptstadt Tiflis haben mindestens 40.000 Menschen gegen die Politik von Präsident Michail Saakaschwili demonstriert. Organisiert hatte die Proteste der reichste Mann des Landes.

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Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
09.09.2010 08:49 | Israelin
@Stefan ...
08.09.2010 01:07 | Stefan
@charlot: ...
07.09.2010 22:45 | oi vavoy
israeli police acting with violence against our Israelis friends in east-Jerusalem ...