Kommentar von JAN KAHLCKE
"Pairing" ist ein hübsches Wort, das nach einer Mischung aus Fairness und Pärchen klingt. Und das passt auch: Es soll wie eine faire Geste klingen, wenn eine Fraktion Ausfälle in einer anderen kompensiert, indem ein Mitglied sich enthält. Und wie von Zauberhand haben sich zum Pairing in Kiel ausgerechnet jene Pärchen zusammengefunden, die zusammen gehören: Die SPD mit der FDP, deren Ausscheren aus dem sozialliberalen Lager die Nord-Genossen bis heute nicht verwunden haben. Und die Grünen mit der CDU, mit der sie ach so gern regiert hätten.
Dabei gebietet die politische Fairness keineswegs Ausgleichsmaßnamen: Noch ganz besoffen vom Sieg haben CDU und FDP kackfrech behauptet, "Mehrheit ist Mehrheit", als die auf eine Stimme zusammengeschnurrt war. Aus Respekt vor dem Wählerwillen hätten SPD und Grüne die Probe aufs Exempel machen müssen - schließlich hat Schwarz-Gelb weniger Stimmen bekommen als die Opposition. Die hat nun de facto die Regierung toleriert. Es ist höchste Zeit, dass die Grünen dieser Polit-Kumpanei ein Ende machen.
Eine gestörte Selbstwahrnehmung spricht aus der CDU-Vorstellung, das Fehlen der Kieler Minister in Berliner Runden schade dem Land. Im Gegenteil: Es kann dem Image Schleswig-Holsteins nur dienen, wenn sich die Minister auf Abruf, die nie welche hätten werden dürfen, in der Öffentlichkeit zurückhalten.
Experten finden kaum etwas Positives am Vorhaben des SPD-Senats, Busse statt einer Stadtbahn zu finanzieren. Anhörung im Rathaus wird zur Abrechnung. von Sven-Michael Veit

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Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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