Mexikos Präsident hat es gleich getwittert: Der Polizei ist Edgar Valdez Villarreal, genannt "La Barbie", ins Netz gegangen. Der Anführer eines Drogenkartells gilt als besonders gewalttätig.

Edgar Valdez Villarreal nach seiner Festnahme. Bild: rtr
MEXICO-STADT apn | Die mexikanische Polizei hat einen der meistgesuchten Drogenbosse des Landes gefasst. Edgar Valdez Villarreal, der wegen seiner hellen Haut den Beinamen "La Barbie" trägt, wurde am Montag festgenommen, wie das Ministerium für Öffentliche Sicherheit mitteilte. Der 37-jährige Valdez gilt als sehr gewalttätig und als Anführer einer der Fraktionen des Beltrán-Leyva-Drogenkartells, die sich seit dem Tod von Arturo Beltrán Leyva im Dezember vergangenen Jahres einen blutigen Machtkampf lieferten.
Regierungssprecher Alejandro Poire sprach angesichts des Fahndungserfolgs von einem "äußersten bedeutenden Schlag gegen das organisierte Verbrechen". Mexikos Präsident Felipe Calderón, der die Festnahme über Twitter verkündete, nannte Valdez "einen der meistgesuchten Verbrecher in Mexiko und im Ausland".
Auch in den USA war der in Texas geborene Valdez wegen Drogenhandels zur Fahndung ausgeschrieben, die Behörden setzten für seine Ergreifung eine Belohnung von zwei Millionen Dollar aus. Nach Angaben des US-Außenministeriums befehligte Valdez für das Beltrán-Leyva-Kartell eine Gruppe von Auftragsmördern. Er sei maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich der Drogenkrieg nach Zentral- und Südmexiko ausgebreitet habe, hieß es auf der Website des Ministeriums. Zunächst war nicht bekannt, ob Mexiko plant, Valdez an die USA auszuliefern.
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Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
31.08.2010 15:00 | Bad Barbie
Was für ein platter Artikel. Könnte genauso in der BILD stehen. Der Artikel im britischen The Independent ist da deutlich i ...