Per Realtime-Suche lassen sich soziale Netzwerke im Minutentakt durchforsten. Googles entsprechendes Angebot wird bislang aber noch kaum beachtet - und deshalb nun forciert.von Ben Schwan

Datenschutztechnisch dürfte Google Realtime einige Nutzer verängstigen. Bild: Screenshot Google Echtzeit
Was denken die Internet-Nutzer gerade über Lady Gaga oder das neueste Gadget? Und was über Merkels Atompolitik oder Obamas Afghanistan-Strategie? Wer diese Fragen beantwortet haben möchte, begibt sich mittlerweile am besten in soziale Netzwerke. Auf Facebook, Twitter, Buzz & Co. können Nutzer mit einem Mausklick der Welt mitteilen, was sie momentan bewegt - und dieses Echtzeit-Feedback das nutzen inzwischen sogar Firmen für ihre Marketingstrategie.
Beim Internet-Riesen Google versucht man schon seit längerem, diesen auch "Realtime-Web" genannten Teil des Netzes erfassbar zu machen: Seit einigen Monaten werden beispielsweise Botschaften aus Twitter in der Hauptsuche mitangezeigt. Allerdings wird das neue Echtzeit-Feature offenbar noch weniger verwendet, als es Google lieb ist. Deshalb forciert der Online-Konzern den Einsatz nun: Eine eigene Startseite erlaubt den direkten Zugriff auf das Realtime-Web.
Das neue Angebot wird derzeit vor allem von Twitter und Google Buzz gespeist und erlaubt erstaunlich tiefe Einblicke. So kann man sich nach Tagen und Monaten sortiert ansehen, wer wann was gesagt hat. Ein "Conversations"-Feature erlaubt es nun auch, Dialoge nachzuvollziehen. Mittels Ortseinschränkung kann man außerdem festlegen, ob die Realtime-Ergebnisse aus der ganzen Welt oder nur aus einer bestimmten Stadt kommen sollen. Neben reinen Texten blendet Google auf Wunsch auch auf Twitter gepostete Bilder ein.
Datenschutztechnisch dürfte Google Realtime einige Nutzer verängstigen: War es früher relativ schwer, einmal abgegebene Twitter-Äußerungen wieder aufzufinden, liegen sie mittlerweile auf dem Präsentierteller. Allerdings bietet auch Twitter selbst inzwischen ein eigenes Suchfeature. Google will sein Echtzeit-Angebot in den nächsten Monaten weiter ausbauen und mehr Datenquellen ergänzen.
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Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

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Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
29.08.2010 12:00 | Korkie
Wer etwas nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen will, sollte es NICHT veröffentlichen.
28.08.2010 11:59 | Nico
Besagte verängstigte Nutzer haben dann wohl offensichtlich so wenig weitsicht und verantwortungsbewusstsein, dass ihnen nic ...