Kommentar von MICHAEL BRAUN
Das müsste Italiens Linke doch freuen: Silvio Berlusconis Partei hat sich gespalten, die Rechtsregierung droht ihre Mehrheit im Parlament zu verlieren - baldige Neuwahlen würden damit unausweichlich.
Doch die wichtigste Oppositionskraft, die Demokratische Partei unter ihrem erst vor knapp einem Jahr gewählten Vorsitzenden Pier Luigi Bersani, zeigt sich angesichts dieser Perspektive merkwürdig verzagt. "Neuwahlen? Um Gottes willen!" - dies ist die unter den Parteigranden vorherrschende Meinung. So absurd es klingt: Sie haben recht. Immer wieder ist Berlusconi in den letzten 16 Jahren totgesagt worden - immer wieder feierte er Auferstehung. Genau dies droht auch jetzt.
Berlusconi war es, der seinem parteiinternen Gegenspieler Gianfranco Fini rüde die Tür wies - wohlwissend, dass es auf schnelle Neuwahlen hinausläuft. Es ist Berlusconi, der jetzt diese Entscheidung will, Berlusconi, der schon ein neues populistisches Feuerwerk plant, Berlusconi, der den endgültigen Sieg anstrebt. Und die Chancen stehen gar nicht so schlecht. Nicht nur haben die Demokraten ihre Niederlage im Jahr 2008 immer noch nicht verarbeitet, hat es ihr äußerst blasser Chef Bersani bisher nicht vermocht, die eigenen Anhänger aus ihrer Depression zu reißen. Schlimmer noch: Seit Monaten finden sich die Akteure des politischen Geschehens allein im Regierungslager - und mit Finis Nadelstichpolitik gegen Berlusconi schien es so, als wolle Italiens regierende Rechte gleich alle Rollen im Drama besetzen, auch die der Opposition.
Mit dem großen Knall, der jetzt Berlusconis "Volk der Freiheit" auseinanderreißt, droht Italiens Opposition zum reinen Zaungast auch der kommenden politischen Auseinandersetzungen zu werden - die denkbar schlechteste Voraussetzung für einen Revanchesieg gegen Berlusconi.
Die Serben im Norden des Kosovo akzeptieren die Regierung nicht. Die Abstimmung nützt allein der Opposition in Serbien. von Ruth Reichstein
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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