Kommentar von MARCO CARINI
Die Würfel sind gefallen: Hamburg bekommt mit Christoph Ahlhaus einen neuen Bürgermeister und keine Schulreform, so lauten die Nachrichten dieses denkwürdigen Tages. Politischer Aufbruch sieht anders aus.
Die Schulreform-Schlappe ist vor allem eine Niederlage der GAL, die damit ihr letztes schwarz-grünes Reformprojekt zu Grabe trägt. Christa Goetsch hat es nicht geschafft, für die Primarschule neben der politischen auch eine gesellschaftliche Mehrheit zu organisieren.
Damit droht über Jahre bildungspolitischer Stillstand in der gesamten Republik. Keine Landesregierung wird nach dem Hamburger Fiasko das heiße Eisen des längeren gemeinsamen Lernens noch anfassen. Wenn eine Koalition aller Rathausparteien nicht in der Lage ist, so ein Reförmchen gegen die Bedenkenträgerei der Stillstandsapostel durchzusetzen, wer dann?
Dass eher Sozis und Linke für die von ihnen nicht erfundene Reform auf die Straße gingen als Christdemokraten, markiert die Zerfallserscheinungen der Koalition, die durch den Rücktritt des Bürgermeisters und der Kultursenatorin abgerundet werden. Ob gerade Ahlhaus, für viele Grüne ein rechter Problemfall, den schwarz-grünen Kahn wieder flottkriegt, darf bezweifelt werden. Egal wie lange die Legislatur noch dauert - das schwarz-grüne Modellprojekt ist kurz nach der Halbzeit am Ende.
Preise für Mittagessen und Randbetreuung an der Ganztagsgrundschule hängen künftig vom Einkommen ab. Eltern der Pilotschulen laut Evaluation zufrieden. von Kaija Kutter

In der Ausstellung "Neue Heimaten" präsentieren Studierende konkrete architektonische Vorschläge für sechs soziale Brennpunkte Bremens von Jan Zier

Pop-Archäologie im Bremer Umland: Eine CD-Box über die Anfänge der Country-Musik könnte dem Plattenlabel Bear Family Records aus Holste-Oldendorf nun zwei Grammy Awards einbringen. von Andreas Schnell

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
21.07.2010 06:58 | vic
Wir sollten nicht vergessen, das die meisten Eltern betroffenener Kinder von der Abstimmung ausgeschlossen waren. ...
20.07.2010 10:32 | Amos
Wenn man mit der Linken nicht kooperieren will, wird man auch hier nichts mehr durchbekommen. Es hat sich ein "Feudalsystem ...
20.07.2010 09:56 | rolle der 1.
@augenblickmal, ...