Das umstrittene Strategie-Papier, in dem Krippen und Homoehe gegeißelt werden, wurde zurückgenommen. Man habe nur Denkanstöße geben, aber niemanden ausgrenzen wollen.von LAURENCE THIO

Trotz Rückzieher: Den Linkstrend will die JU Göppingen weiter stoppen. Bild: screenshot www.ju-gp.de/
BERLIN taz | Der Widerstand gegen ein rechtslastiges Strategiepapier eines Kreisverbands der Jungen Union in Baden-Württemberg war erfolgreich. Der Kreisverband hat sein Diskussionspapier "Die K-Frage der Union" zurückgezogen. Auf ihrer Homepage bedauerte die Junge Union Göppingen zutiefst, "durch missverständlich, falsche Formulierung und handwerkliche Fehler" Menschen verletzt oder ausgegrenzt zu haben. Das Ziel sei vielmehr gewesen, Zukunftsthemen aufzugreifen und Denkanstöße zu geben.
Die Junge Union in Göppingen hatte vor einigen Wochen ein Strategiepapier vorgelegt, welches das konservative Profil der Partei stärken sollte. In der "Eislinger Erklärung" warnt die JU Göppingen vor "Überfremdung", bezeichnet die gleichgeschlechtliche Ehe als "unsinnig" und hält den Ausbau von Krippenplätzen für "marxistisch". Weiter wünschen sich die Autoren eine "punktuelle Abkehr von der Selbstgeißelung mit den Verbrechen des Dritten Reiches".
Der Vorstoß war stark umstritten, in Junge-Union-Kreisen wird der Verband bereits als "AK Hitler" gehandelt. Die Kreischefin und Landtagsabgeordnete Nicole Razavi (CDU) stellte sich zunächst vor den Verband, Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) sah keinen Grund, sich zu distanzieren. Daraufhin wurde Mappus von den Oppositionsparteien im Landtag scharf kritisiert. Auch Parteifreunde drohten mit Rücktritt, falls Mappus sich nicht distanziere.
LAURENCE THIO
Die Belegschaft der Zeitung "Eleftherotypia" arbeitet, obwohl der Verlag nicht mehr zahlt. Jetzt wird die Tageszeitung selbstverwaltet von der Belegschaft herausgegeben. von Margarita Tsomou

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
21.06.2011 18:28 | Inkognito
Ein weiterer Beweis für die populistische und sachlich falsche Journalistik der taz. ...
23.06.2010 17:26 | adelante
@Laie: ...
21.06.2010 09:52 | Laie
@ Anon ...