Kommentar von KAI VON APPEN
Der Feind steht links. Das ist der klare Arbeitsauftrag, den die Innenministerkonferenz in Hamburg an eine Bund-Länder-Projektgruppe vergeben hat, um im November über eine europaweite "Gefährderdatei Links" zu beraten. Und das ist gefährlich, möchte sich doch die Polizei immer mehr Geheimdienstbefugnisse aneignen.
Das zeigt sich gerade mal wieder im Hamburger Schanzenviertel. Zugegeben: Es hat die Brandanschläge auf die Streifenwagen und die Attacke auf das Polizeirevier gegeben. Die hatten großen Sachschaden zur Folge. Da ist es natürlich die Aufgabe der Polizei nach den Tätern zu fahnden. Aber nach den Tätern und nicht nach der Gesinnung. Doch durch das hanebüchene Konstrukt der Bundesanwaltschaft, in dem Anschlag auf das Lerchenrevier einen versuchten Mord zu konstruieren, sind dem Staatsschutz durch die Bundesanwälte wieder einmal Sonderrechte eingeräumt worden, von denen sie auch rege mit SMS-Angriffen Gebrauch machen.
Erneut wird nach der Devise verfahren: "Wir schießen mal in den Busch und gucken was sich bewegt". Schon beim G8-Gipfel hatte der Bundesgerichtshof gerügt, dass die massiven Grundrechtseingriffe wegen der als Terrorismus aufbauschten Brandstiftungen unverhältnismäßig waren. Und die Verfahren sind eingestellt worden, nachdem die linke Szene umfangreich durchforstet worden war.
Experten finden kaum etwas Positives am Vorhaben des SPD-Senats, Busse statt einer Stadtbahn zu finanzieren. Anhörung im Rathaus wird zur Abrechnung. von Sven-Michael Veit

Die grüne Sozialsenatorin verteidigt die geplante Auflösung des "Amtes für soziale Dienste", das offenbar zu effektiv arbeitet - und erntet wütende Sprechchöre von Klaus Wolschner

Pop-Archäologie im Bremer Umland: Eine CD-Box über die Anfänge der Country-Musik könnte dem Plattenlabel Bear Family Records aus Holste-Oldendorf nun zwei Grammy Awards einbringen. von Andreas Schnell

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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