12.000 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Viele werden sterben, weil sie keines bekommen. Würde man die Gesetze ändern, könnten einige von ihnen gerettet werden.

In Deutschland gibt es viel zu wenig Spenderorgane. Bild: dpa
Wer in Deutschland nach dem Tod seine Organe spenden will, braucht dafür einen Ausweis. In Ländern wie Österreich oder Spanien geht das anders: wer sich dort nicht zu Lebzeiten ausdrücklich dagegen entscheidet, ist automatisch potentieller Organspender. Widerspruchsregelung nennt sich dieses Verfahren.
Eine gute Lösung auch für Deutschland, meinen Kritiker des deutschen Transplantationsgesetzes. Denn in Deutschland gibt es viel zu wenig Spenderorgane, endlos lange Wartelisten und illegaler Organhandel resultieren daraus.
Unfreiwillig darf niemand zum Spender werden, meinen Anhänger der deutschen Regelung. Denn durch eine Widerspruchsregelung werden auch Menschen, die sich nicht informiert und vor ihrem Tod einen entsprechenden Brief formuliert haben, erst einmal zu Organspendern.

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Organspende muss unentgeltlich und freiwillig erfolgen, unterstrich in der vergangenen Woche auch das Europaparlament. Prominente wie Til Schweiger und Franz Beckenbauer werben, vor allem am ersten Samstag im Juni, dem bundesweiten "Tag der Organspende", für den Organspendeausweis. Sie setzen auf mehr Aufklärung und Eigeninitiative der Menschen.
Doch obwohl mehr als zwei Drittel der Deutschen Organspende befürworten, hat kaum jemand einen Spenderausweis. Die meisten würden also spenden, bemühen sich nur nicht, das ausdrücklich in einem Dokument festzuhalten. Ein Gesetz könnte dafür sorgen, dass sie das auch tun.
Was meinen Sie: Sind unsere Organspenderegeln zu lasch?
Der Refrain, die Griechen seien Schuld, erlaubt es, Griechenland neue Zugeständnisse abzuverlangen. Auch wird die Schuldfrage geklärt, falls das Land pleite geht. von Eric Bonse
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
03.06.2010 15:07 | Dr. med. Regina Breul
Von den Befürwortern der Transplantationsmedizin wird immer wieder behauptet, die Hirntoddiagnose sei die sicherste Diagnos ...
02.06.2010 10:31 | S. Matthies
Die Einführung der Widerspruchslösung würde voraussetzen, dass die Öffentlichkeit korrekt über den Hirntod informiert wird. ...
01.06.2010 22:57 | antiguar
Natürlich gibt es gute und humane Gründe für eine Organspende. Wer möchte nicht, dass einem kranken Menschen geholfen wird? ...