El Salvador und die USA wollen die Auslieferung des mutmaßlichen Mädchenhändlers Torres beantragen. Zuletzt trat er nach dem Erdbeben in Haiti in Aktionvon TONI KEPPELER

Geschnappt: Mädchenhändler Jorge Aníbal Torres Puello. Bild: dpa
BERLIN taz | Der als Mädchenhändler gesuchte Jorge Aníbal Torres Puello ist verhaftet worden. Er war nach dem Erdbeben vom 12. Januar in Haiti als Anwalt einer Gruppe US-amerikanischer Baptisten aufgetreten, die versucht hatte, 33 Kinder in die Dominikanische Republik zu schmuggeln und dort zur Adoption anzubieten. Sie hatten die Kinder ihren Eltern mit dem Versprechen abgeschwatzt, sie in einem guten Internat zu erziehen.
Torres war abgetaucht, nachdem bekannt wurde, dass er in El Salvador als Mädchenhändler und Chef eines Prostitutionsrings gesucht wird. Nach Auskunft der dominikanischen Polizei wurde Torres am Donnerstagabend verhaftet, als er in Santo Domingo einen McDonalds-Laden verließ. El Salvador hat seine Auslieferung beantragt; auch die USA wollen ihn haben. Dort wird er als Schlepper von illegalen Einwanderern und wegen des Verstoßes gegen Bewährungsauflagen gesucht.
Neun der zehn im Januar in Haiti verhafteten Baptisten wurden inzwischen freigelassen und abgeschoben. Die Chefin der Gruppe sitzt weiterhin im Gefängnis. Die verschleppten Kinder wurden zunächst in einem SOS-Kinderdorf untergebracht und inzwischen an ihre Eltern zurückgegeben.
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Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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