Kommentar von ALKE WIERTH
Nicht alle Einwanderer sind gescheitert, Multikulti aber auf jeden Fall; wir brauchen Einwanderung, müssen sie aber nach unseren Bedürfnissen steuern; wir müssen Einwanderer integrieren, aber nur wenn sie sich mit unseren Werten identifizieren … Und so weiter.
Gähn!, denkt man im ersten Moment, wenn man das neue integrationspolitische Konzept der Berliner CDU durchliest. Wo leben die denn? Den Dialog mit dem Islam suchen: Hat doch ein Bundesinnenminister (der CDU) längst gemacht! Dass es viele erfolgreiche Einwanderer gibt und dass man auch mal mit denen reden muss statt immer nur über das Scheitern: Macht doch der (CDU-)Integrationsminister in Nordrhein-Westfalen längst vor!
Immerhin: Es ist ja schon erfreulich, dass Berlins CDU da mal nachgeholt hat und damit jetzt langsam auf dem Stand fortschrittlicherer ChristdemokratInnen ankommt. Eine nach vorne gerichtete Integrationspolitik kommt dabei aber noch lange nicht heraus.
Doch halt! Da sticht ein kleines Kapitel aus den 44 Seiten des CDU-Papiers hervor: Integration kann nur gelingen, wenn wir Einwanderer und Deutsche von ihren gemeinsamen Interessen überzeugen, heißt es. Wow! Gemeinsam - das wäre mal ein Ansatz. Doch was die CDU sich unter Gemeinsamkeit vorstellt, wird auch gleich klar: Die "deutschen Interessen" müssten bei der Integration stärker betont werden. CDU-Integrationspolitik heißt also auch künftig: Werdet wie wir, dann integrieren wir euch, vielleicht. Traurige Tatsache ist, dass die CDU damit wohl tatsächlich mehrheitsfähig ist - selbst in Berlin.
Flüchtlinge aus Syrien sollen dauerhaft in Berlin bleiben dürfen. Vorbild ist Brandenburg: Dort gilt seit Mittwoch ein formaler Abschiebestopp. von Marina Mai

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
24.03.2010 14:03 | Knut
Wenn es eine traurige Tatsache ist, warum wird diese Tatsache dann mit einem "wohl" im letzten Satz abgeschwächt? Entweder ...
19.03.2010 00:21 | Bernd
Zitat: ...