Kommentar von Magda Schneider
In den ersten Amtstagen hatte der grüne Justizsenator Till Steffen eine sensible Phobie, wenn am Wochenende sein Dienst-Handy klingelte: dass etwas Schlimmes in irgendeinem Gefängnis passiert sein könnte. Nun damals hatte er den Justizapparat gerade von dem CDU-Hardliner Carsten Lüdemann übernommen. Doch nun trägt Steffen seit zwei Jahren die Verantwortung selbst und David M. ist tot. Fast zwei Wochen brauchte der grüne Senator, um sich zum Suizid zu äußern - mit der staatsmännischen Erklärung, dass er sich vor seine Gefängnismitarbeiter stellt.
Doch dass etwas gehörig schief gelaufen ist und fahrlässig gehandelt wurde, ist wohl nicht zu leugnen. Da wird ein vermeintlicher 17-Jähriger in Abschiebehaft genommen, der Psychologe schließt eine Selbsttötung nicht aus, David M. geht aus Verzweiflung in den Hungerstreik, um gegen Festnahme und Abschiebung zu protestieren und plötzlich erklären ihn Gefängnismitarbeiter nach ein paar Gesprächen für stabil. Einen Hungerstreik macht keiner aus Diät-Gründen.
Zugegeben. Den Schlamassel hat Steffen CDU-Innensenator Christoph Ahlhaus eingebrockt, der mit seiner rigiden Abschiebepolitik derartige Verzweiflungstaten provoziert. Doch in Hamburg sind die Grünen Regierungspartner. Da reichen keine Bekundungen, eigentlich gegen Abschiebehaft zu sein.
Inklusion gelingt nicht auf Knopfdruck und bringt viele der an Schule Beteiligten an ihre Grenzen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Schulen ausreichend Fachpersonal bekommen. von Kaija Kutter
Die Bremer Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) wertet die Entlassung des Kinder-Chefarztes als „dicken Fehler“.

So viel Vogeler gabs nie - geschweige denn, so viel Gemeinsamkeit. Die Worpsweder Museen, nun zu einem Verbund zusammengeschlossen, haben eine große Gemeinschaftsausstellung zum Schillerndsten der Kolonieväter auf die Beine gestellt von Henning Bleyl

Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
18.03.2010 19:19 | Karl Kohrs
Des einen Selbstmord verusacht des anderen "Schlamassel". Die Wortwahl der Autorin ist bezeichnend. Alles wird nur darauf g ...