Kommentar von Benno Schirrmeister
Nicht nur Uwe Schünemanns Anti-Einbürgerungspolitik gegen Inhaber falscher Parteibücher wirkt wie eine Privatfehde. Manisch motiviert scheinen auch das Projekt Gesamtschulverhinderung des Kultusministeriums oder Hans-Heinrich Sanders Umweltzonen-Torpedier-Versuche.
Hätte sich Niedersachsens Kabinett also verzettelt und jede große politische Linie verloren? Manche hoffens: So frotzelte Heiner Bartling (SPD) nun, er behielte Wulffs Team gerne unverändert. Das sei zwar schlecht fürs Land, aber: von all den Negativ-Nachrichten müsste die Opposition doch profitieren.
Wenn er sich da mal nicht täuscht: 2011 wird kommunal gewählt in Niedersachsen. Wenn aber etwas zu Hause nicht klappt, entlädt sich der Frust meist am örtlichen Personal - nicht an der Landesregierung. Auch dann, wenn sie schuld ist. Wäre es also Zufall, dass sich die Minister kontraproduktiv in Schulvorhaben in Osnabrück, Umweltzonen in der Landeshauptstadt und Einbürgerungen in der Region Hannover einbringen - durchweg regiert von der SPD?
Wulffs Regierung gestaltet kaum und interveniert oft - in Aufgaben, die zuvor nach unten delegiert wurden. So wird der "erweiterte Wirkungskreis" zum Instrument, Akteure der kommunalen Ebene zu diskreditieren. Moralisch verwerflich - aber machtpolitisch nahe liegend.
Preise für Mittagessen und Randbetreuung an der Ganztagsgrundschule hängen künftig vom Einkommen ab. Eltern der Pilotschulen laut Evaluation zufrieden. von Kaija Kutter

In der Ausstellung "Neue Heimaten" präsentieren Studierende konkrete architektonische Vorschläge für sechs soziale Brennpunkte Bremens von Jan Zier

Pop-Archäologie im Bremer Umland: Eine CD-Box über die Anfänge der Country-Musik könnte dem Plattenlabel Bear Family Records aus Holste-Oldendorf nun zwei Grammy Awards einbringen. von Andreas Schnell

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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