Kommentar von JAN KAHLCKE
Hamburg und Schleswig-Holstein beleben derzeit ein Thema wieder, das nach Roland Kochs unsäglicher Schmutzkampagne auf ewig mausetot schien: den Doppelpass. Von Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust ist man ja fast schon gewohnt, dass er als Tabubrecher seiner CDU auf die Sprünge hilft. Jetzt bekommt er Rückenwind aus Norden - von der FDP, was die Kieler CDU nicht amüsiert. Zeichnet sich an der Förde ein eigenständiges FDP-Profil jenseits von nackter Klientelpolitik ab?
Schleswig-Holsteins Liberale sind noch die gute, alte FDP, die bürgerliche Freiheiten am ehesten durch ein Mindestmaß an sozialem Zusammenhalt garantiert sieht. Parteichef Wolfgang Kubicki, wegen seiner Lautsprecher-Qualitäten leicht unter Populismus-Verdacht, wandte sich gegen eine Steuersenkung, die die Landeshaushalte ins Chaos stürzt, und will den maroden Atommeiler Krümmel abschalten - weil er die Bürger bedroht. Die FDP stellt mit Heiner Garg einen Sozialminister, der Sozialpolitik als liberale Aufgabe versteht und nicht als Schlachtkuh.
Nur konsequent, dass die Partei für das Amt des Justizministers keinen Hinterbänkler, sondern den parteilosen Richter Emil Schmalfuß kürte. Einen unabhängigen Kopf, der sich traut, das Fass Doppelpass noch mal aufzumachen. Weil es mit sozialem Zusammenhalt zu tun hat, ob Einwandererkinder den deutschen Pass erwerben.
Experten finden kaum etwas Positives am Vorhaben des SPD-Senats, Busse statt einer Stadtbahn zu finanzieren. Anhörung im Rathaus wird zur Abrechnung. von Sven-Michael Veit

Die grüne Sozialsenatorin verteidigt die geplante Auflösung des "Amtes für soziale Dienste", das offenbar zu effektiv arbeitet - und erntet wütende Sprechchöre von Klaus Wolschner

Pop-Archäologie im Bremer Umland: Eine CD-Box über die Anfänge der Country-Musik könnte dem Plattenlabel Bear Family Records aus Holste-Oldendorf nun zwei Grammy Awards einbringen. von Andreas Schnell

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
17.03.2010 10:55 | HamburgerX
Nach dem aktuellen Versuch Erdogans und seiner AKP, über türkischstämmige deutsche Parlamentarier Einfluss auf Deutschland ...