Erstmals haben sich in Lateinamerika zwei Frauen das Ja-Wort gegeben. Mexiko-Stadt hatte im Dezember 2009 eine Homo-Ehe eingeführt. Mehrere Versuche, sie juristisch zu kippen, scheiterten.

Gleiche Liebe, gleiche Rechte. Bild: ap
MEXIKO-STADT afp | "Ja, das ist mein Wille", sagte die Mexikanerin Lol Kin Castañeda am Donnerstag (Ortszeit) auf die Frage eines Richters in Mexiko-Stadt, ob sie ihre Partnerin Judith Vázquez heiraten wolle. Diese Möglichkeit hatte die Hauptstadt am 21. Dezember eingeführt - abweichend vom landesweit geltenden Standard einer Ehe zwischen Mann und Frau.
"Das ist ein gewaltiges Engagement", sagte die 35-jährige Castañeda vor der Eheschließung mit ihrer zehn Jahre älteren Partnerin, die einst als Novizin im Kloster lebte, bevor sie sich dem sehr weltlichen Kampf für die Rechte der Homosexuellen zuwandte. Nach den Erwartungen Castañedas sollten denn auch die Feierlichkeiten weniger aufregend werden als die im Anschluss zu haltenden Reden.
"Ich erkläre Sie hiermit verbunden durch die Ehe, mit all den dazugehörigen Rechten und wünsche Ihnen sehr viel Glück", sagte Richter Hegel Cortes auch noch zu drei weiteren Paaren. Nur in einem Fall waren es Männer, die von der Neuregelung Gebrauch machten. Für alle Paare stellte sich Bürgermeister Marcelo Ebrard persönlich als Trauzeuge zur Verfügung.
Der Beschluss der von einer linken Mehrheit regierten Stadt über die Zulässigkeit homosexueller Ehen ist heftig umstritten. Mehrere Versuche, ihn gerichtlich zu kippen, scheiterten. In Argentinien hatten Ende des Jahres 2009 erstmals zwei Männer den Bund fürs Leben geschlossen. In Kolumbien und Uruguay können gleichgeschlechtliche Partnerschaften geschlossen werden, die aber nicht die gleichen Rechte haben wie Ehepaare.
Die Gewalt in Syrien hört nicht auf. Die UN-Vollversammlung stimmt über eine Resolution ab. China will einen Gesandten schicken, die Türkei plädiert für einen humanitären Hilfskorridor.

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
12.03.2010 15:20 | S.Ooker
Eigentlich doch seltsam, dass ausgerechnet im oft als machochistisch, christlich-fundamentalistisch verschiehenen Lateiname ...