Kommentar von Petra Schellen
Da hat die Vision vom schönen neuen Stadtteil neue Risse bekommen. Nicht äußerlich: Es wird weiter fleißig gebaut am Sandtorkai. Strukturell und imagemäßig aber hakt es gewaltig. Nicht nur das Image der Hafencity ist schlecht: Als Ausflugsziel mag der glatt polierte Stadtteil für viele taugen, zum Heimischwerden offenbar nicht.
In Gefahr ist auch die wohl durchdachte Querfinanzierung. Die lukrative Vergabe teuren Büroraums, die halbwegs günstige Wohnungsmieten gewährleisten sollte, stagniert. Aus Not sollen weitere Wohnungen gebaut werden, was die Schieflage noch verschärft: Der Mietenspiegel wird steigen müssen, um den Stadtteil rentabel zu halten.
Auch in Sachen Bevölkerungsstruktur besteht kein Grund zum Jubel. Der hohe Anteil junger Familien, auf den Senatorin Hajduk so stolz ist, besagt nicht viel: Nicht einmal ein Sechstel aller Wohnungen der Hafencity ist schon gebaut. Und es liegt zumeist - innenstadtnah und windgeschützt - an Sandtorkai und Kaiserkai.
Wie sich aber die Bevölkerung am östlichen Baakenhafen entwickeln wird, wo der Löwenanteil der Wohnungen entsteht, ist unklar: Das Areal wird zwar auch wassernah, dafür aber innenstadtfern, dem Wind ausgesetzt und relativ hochwassergefährdet sein. Dass es ausgerechnet Familien dort hin zieht, darf bezweifelt werden.
Inklusion gelingt nicht auf Knopfdruck und bringt viele der an Schule Beteiligten an ihre Grenzen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Schulen ausreichend Fachpersonal bekommen. von Kaija Kutter
Die Bremer Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) wertet die Entlassung des Kinder-Chefarztes als „dicken Fehler“.

So viel Vogeler gabs nie - geschweige denn, so viel Gemeinsamkeit. Die Worpsweder Museen, nun zu einem Verbund zusammengeschlossen, haben eine große Gemeinschaftsausstellung zum Schillerndsten der Kolonieväter auf die Beine gestellt von Henning Bleyl

Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
13.03.2010 12:40 | sestobern
Selten einen so unqualifizierten Kommentar in der TAZ gelesen... ...