Kommentar von GEORG BALTISSEN
Es hat ja keiner wirklich geglaubt, dass bei den viermonatigen indirekten Nahost-Gesprächen, die die USA Israelis und Palästinensern aufzwingen wollten, irgendein greifbares Ergebnis herausgekommen wäre. Sie waren eher als Demonstration geplant, dass die US-Regierung ihre Maklerrolle in diesem Jahrhundertkonflikt noch nicht gänzlich an den Nagel gehängt hat. Solche Gespräche hätten überdies den Eindruck vermitteln sollen, dass Barack Obama den Prinzipien seiner Kairoer Rede nicht völlig den Rücken gekehrt hat. Nichts von alledem ist jetzt mehr möglich.
Die dreiste Art, in der die Regierung Benjamin Netanjahu mit der angekündigten Forcierung des Siedlungsbaus US-Vizepräsident Joe Biden bei dessen Besuch in Israel und vielleicht mehr noch Obama selbst brüskiert hat, sind eine regelrechte Blamage für die US-Regierung. Sollte diese nicht darauf reagieren und den Konflikt scheuen, um "Israel" nicht zum Thema bei den Kongresswahlen im Herbst zu machen, dann wäre der Gesichtsverlust für Obama in der arabischen und islamischen Welt kaum wieder wettzumachen. Dann dürften sich auch alle weiteren "Vermittlungsversuche" des US-Gesandten John Mitchell von selbst erledigen.
Der Regierung Netanjahu käme das nicht einmal ungelegen. Sie könnte weiter Tatsachen schaffen, die auch nur den Gedanken an ein zusammenhängendes Territorium für einen palästinensischen Staat als Traumbild erscheinen ließe. Die Absage der Nahost-Gespräche von Seiten der Palästinenser und der Arabischen Liga kann man als Zeichen ohnmächtiger Wut werten. Aber sie ist die einzig mögliche Reaktion, um die USA und auch Europa dazu zu bewegen, ihre Haltung gegenüber der desaströsen Politik dieser israelischen Regierung zu überdenken. Es geht durchaus darum, den nächsten Nahostkrieg zu vermeiden.
Ein Ding im Karton, das erst mal im Rucksack bleibt. Bis die Kinder kommen. von Ambros Waibel
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
12.03.2010 15:36 | Laila
Hi, hi, hi, die israelishce Maus tanzt auf der Nase der USA-Regierung...und diese muß es schlucken. Wem gehören dann wohl d ...
12.03.2010 14:14 | DenkSchlächter
Wie Netanjahu mit tatsächlichen oder vermeintlichen Feinden umgeht, hat er – ohne das alles jemals aufgearbeitet wurde – in ...
12.03.2010 12:40 | end.the.occupation
>> Dann dürften sich auch alle weiteren "Vermittlungsversuche" des US-Gesandten John Mitchell von selbst erledigen. ...