Er habe ja nichts gegen Homosexuelle, aber... - Ex-Schalke-Manager Assauer findet klare Worte gegen Schwule. In einem Interview ließ er verlauten: "Im Fußball funktioniert das nicht."

Gehirn vernebelt? Rudi Assauer. Bild: dpa
DÜSSELDORF apn | Schwule Fußballspieler sollten sich nach Ansicht des ehemaligen Schalke-Managers Rudi Assauer einen anderen Job suchen. Diejenigen, die sich outen, würden plattgemacht - "von ihren Mitspielern und von den Leuten im Stadion", sagte Assauer dem Express.
"Diese Hetzjagd sollte man ihnen ersparen." Er riet dazu, das Thema nicht offensiv anzugehen. "Man sieht ja an dem jetzigen Skandal, was passiert: Herr Amerell kann sich nicht mehr auf die Straße trauen, Herr Kempter wird wohl nie mehr ein Spiel pfeifen, und der vormals exzellente Ruf des DFB ist schwer beschädigt", meinte Assauer.
Er selbst habe nichts gegen Homosexuelle, betonte der 65-Jährige. "In anderen Sportarten mag das vielleicht gehen, aber im Fußball funktioniert das nicht." In seiner Karriere als Spieler und Manager habe er nie einen schwulen Fußballer kennengelernt, zitiert das Blatt Assauer.
"Als ich noch in Bremen war, hörte ich, dass unser Masseur schwul ist." Auf die Frage, was er gemacht habe, antwortete Assauer: "Ich bin zu ihm gegangen und habe ihm gesagt: Junge, tu mir einen Gefallen: Such Dir einen neuen Job."
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Leserkommentare
12.04.2010 18:27 | petra pliet
es ist frech so über schwule zu reden die können manchmal besser fussball spielen wie die anderen und der asauer sllte sich ...
13.03.2010 21:54 | Denken
Ich würde sagen, Herr Assauer kann sich bald nicht mehr auf die Straße trauen. Einfach nur beschämend diese Ansichten. Solc ...
13.03.2010 12:58 | cogito
Genau das, was einige Kommentatoren kritisieren möchten, nämlich die ...