Noch sechs Minuten! Die Bombe schwitzte vor Angst und Aufregung. Würde James Bond rechtzeitig kommen und ihr Leben retten? Noch fünf Minuten! Da! Bond peste mit einer Blondine um die Ecke, stülpte einen Verfolger in einen Bottich Säure und kniete sich vor die Bombe. Noch drei Minuten! "Der blaue oder der grüne?", grübelte er, ergriff den roten Draht, zückte den von Q präparierten Kuli und fuhr die Klinge aus. Noch zwei Minuten! "Nein, der gelbe!", rief er. Die Blondine zog einen ihrer Stöckelschuhe aus und traf Bond am Hinterkopf. Bond taumelte. Eine Minute! Die Frau sprang ihn an. Er schüttelte sie ab. Dreißig Sekunden! Im Liegen trat sie nach ihm. Er hielt sie mit der einen Hand am Boden, fingerte mit der anderen nach dem Kuli und suchte mit der von Q präparierten dritten nach dem Draht. Zehn Sekunden! Er fand den Kuli. Fünf! Vier! Drei! Wo war der gelbe Draht?! Zwei! Eins! Null! Nichts! Bond glotzte mit großen Augen die Blondine an, die es ebenfalls nicht fassen konnte. Aber die Bombe war vor lauter Angst und Aufregung gestorben.
Leserkommentare
23.02.2010 01:23 | Sam Lowry
Ich bin heute fest davon überzeugt, dass Bielefeld mit Abstand der "ödeste aller öden Orte", das "Herz der Finsternis" oder ...
19.02.2010 16:12 | Blitzmerker
Ihr spielt auf den Genossen Diekmann an, nicht wahr? ...
19.02.2010 15:26 | auch bielefeld
wos das problem? wenn dus nicht lustig findest klick den text weg... ...