Kommentar von MARCO CARINI
Der Umgang des Senats mit Volksbegehren und Bürgerentscheiden wird immer absurder. Da kassiert die Landesregierung zuerst den Entscheid gegen Ikea - weil vermutlich kein anderes Ergebnis zu erwarten sei als beim bereits durchgeführten Pro-Ikea-Bürgerentscheid. Dem Investor könne nun keine weitere Hängepartie zugemutet werden.
Gerade mal zwei Wochen später wird nun der andere große Altonaer Bürgerentscheid kassiert: Hier sei beschlossen worden, was gegen Recht und Baugesetz verstoße. Zudem könne dem Investor keine weitere Hängepartie zugemutet werden.
So heißt es bei den drei Altonaer Bürgerentscheiden der vergangenen Monate: Nur einer kam durch. Und es ist zufällig genau der, der exakt dem Willen der schwarz-grünen Koalition entspricht - und dem des Investors natürlich.
Stünde hier nicht das hohe Gut der direkten Demokratie auf dem Spiel, man könnte über diese Komödie herzlich lachen. Besonders lustig ist daran, dass die Grünen, selbst ernannte Anwälte von Volksentscheiden und Bürgerbegehren, eine tragende Rolle bei dieser Farce spielen.
Direkte Demokratie, so die Theorie, soll die Menschen durch Beteiligungsangebote aus ihrer Politikverdrossenheit befreien. Die jüngste Praxis dürfte eher das Gegenteil bewirken.
Preise für Mittagessen und Randbetreuung an der Ganztagsgrundschule hängen künftig vom Einkommen ab. Eltern der Pilotschulen laut Evaluation zufrieden. von Kaija Kutter

In der Ausstellung "Neue Heimaten" präsentieren Studierende konkrete architektonische Vorschläge für sechs soziale Brennpunkte Bremens von Jan Zier

Pop-Archäologie im Bremer Umland: Eine CD-Box über die Anfänge der Country-Musik könnte dem Plattenlabel Bear Family Records aus Holste-Oldendorf nun zwei Grammy Awards einbringen. von Andreas Schnell

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
09.02.2010 23:42 | flueggus
Solcherlei gelenkte Bürgerbeteiligung ist leider nicht nur in Hamburg gang und gebe. In der Partnerstadt an der Oberelbe ke ...
09.02.2010 21:11 | Linde Schütte
Ich kann es immer noch nicht fassen! Wir leben heute wirklich in einer ...