Kolumne von
Geld und Ethik gehen an den Hochschulen Hand in Hand. Fehlt das eine, wird ruck, zuck auch das Andere beurlaubt. Wie sonst lässt es sich erklären, dass Berliner Universitäten von der expliziten Friedensforschung vergangener Zeiten auf die Linie des Verteidigungsministeriums geschwenkt sind?
Leere Kassen und der Drang zur Exzellenz führen offenbar leicht dazu, die Hand aufzuhalten, wenn von externen Stellen Sonderforschungsbereiche oder Militärstudiengänge eingerichtet oder auch einfach nur Forschungsgelder für moralisch fragwürdige Projekte verteilt werden.
Aber mit einem Auftraggeber entfällt die freie Wahl des Forschungsgegenstandes. So entstehen Auftragsarbeiten, die mehr oder weniger genau nachzeichnen, was der Finanzier zu hören wünscht. Besonders problematisch ist das, wenn die Tötung von Menschen im Portfolio des Auftraggebers zu finden ist.
Ob Tabakindustrie oder Bundeswehr: Je fieser die Nebenwirkungen, desto stärker müssen sich die Institutionen gegenüber der Öffentlichkeit verantworten. Bundeswehr wie Tabaklobby wünschen, ihr unappetitliches Geschäft so angenehm wie möglich zu präsentieren. Allein die Tatsache, dass Unis solche Gelder inzwischen selbstverständlich annehmen, zeigt, wie erfolgreich die Bundeswehr ihr Image bereits aufpoliert hat.
Der Wissenschaft glaubt man eher als einem PR-Büro - noch. Denn mit stärkerer Abhängigkeit von Drittmitteln enthaupten sich die Universitäten selbst. Sie gefährden einen großen Vorteil, den sie gegenüber nichtstaatlichen Instituten haben: die Freiheit der Forschung und damit ihre Glaubwürdigkeit.
Flüchtlinge aus Syrien sollen dauerhaft in Berlin bleiben dürfen. Vorbild ist Brandenburg: Dort gilt seit Mittwoch ein formaler Abschiebestopp. von Marina Mai

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
08.02.2010 16:35 | cjs
Recherche ist ja bekanntlich der unreflektierten Polemik abträglich. Trotzdem wäre es schön, wenn der bzw. die Autorin (war ...
07.02.2010 19:15 | abc
Was wäre denn die Alternative zur Drittmittelfinanzierung? ...