Ein Jahr vor der Präsidentenwahl wird das Internet in Weißrussland stärker überwacht und Anbieter müssen persönliche Benutzerdaten abgeben. Damit gibt es keinen Raum für freie Meinung mehr.

Den Oppositionellen in Weißrussland bleibt nach der stärkeren Überwachung des Internets nur noch die Straße - doch die ist noch gefährlicher. Bild: ap/archiv
MINSK/MOSKAU dpa | Das autoritär regierte Weißrussland hat ein Jahr vor der Präsidentenwahl eine stärkere Überwachung des Internets eingeführt, das in dem Land als letzter Raum für freie Meinung gilt.
Ab dem 1. Juli 2010 müssten Internet-Dienstleister (Provider) alle persönlichen Daten sowie das Profil der Benutzer sammeln, wie die unabhängige weißrussische Agentur Belapan am Montag aus der Hauptstadt Minsk meldete. Ein entsprechendes Dekret sei von Präsident Alexander Lukaschenko unterzeichnet worden. Darin begründet das von Menschenrechtlern als letzter Diktator Europas bezeichnete Staatsoberhaupt den Schritt mit dem "Kampf gegen alles Ungesetzliche, um die Sicherheit des Landes und seiner Bürger zu verbessern".
Bereits zuvor hatte Lukaschenko angeordnet, dass künftig Webseiten und Internet-Nutzer streng von der Regierung und einer Sondereinheit der Präsidialverwaltung kontrolliert würden. Anfang 2011 sind in der Ex-Sowjetrepublik Präsidentenwahlen geplant, bei denen Lukaschenko erneut siegen will.
Die Opposition fürchtet, bei der Abstimmung ohne Medienzugang chancenlos zu bleiben. Die Regierung in Minsk hatte die ohnehin strikten Mediengesetze im vergangenen Jahr weiter verschärft.
Seit es Handys mit Kameras gibt, ist die Welt um Millionen Hobbyfotografen reicher. Wer Polizisten bei der Arbeit knipst, kann der Staatsmacht auf die Finger schauen. von David Stumpp

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

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Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
03.02.2010 16:25 | rotes Sternchen
Glaub ich nicht, dass den keiner mag. Bei der Landbevölkerung genießt er ziemliches Ansehen. ...
03.02.2010 08:31 | Ein Brandenburger
In Deutschland nennt man so etwas Vorratsdatenspeicherung. Da ist das Datensammeln vollkommen in Ordnung denn wir leben ja ...
02.02.2010 11:21 | vantast
Klar, das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein. Auch Pornografie ist wohl verboten, d.h. Lukaschenko darf nicht mehr k ...