Kommentar von KAI VON APPEN
Der Aufschrei war groß, als die die Linkspartei auf einer Pressekonferenz Filmaufnahmen einer Aktivistin vom Polizeiübergriff vom 20. August 2008 veröffentlichte. "Rücken sie das Material endlich raus", polterte die oppositionelle SPD rechtsstaatlich. "Wir brauchen das Material, um die Vorgänge rechtsstaatlich aufklären zu können", appellierte der damals neue grüne Justizsenator Till Steffen in der Bürgerschaft. Die Linke kam dem Anliegen nach und übergab das Videomaterial der Generalstaatsanwältin.
Doch jetzt muss man den Tatsachen ins Auge blicken: Ob Sozi-regiert, Schwarz-Schill, Schwarz allein oder jetzt mit grünem Beiwerk angemischt, staatliche Dienststellen, die gegen Polizeidelikte vorgehen müssen, tun sich sehr schwer - oder meistens gar nichts, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Denn der Interne Ermittler muss nach dem Intermezzo bei den Guten in die Truppe zurück, und die aufstrebende Staatsanwältin ist später vielleicht mal auf den Hilfspolizisten angewiesen, den sie jetzt auf die Anklagebank zu bringen hätte.
Was gebraucht wird, ist eine unabhängige Polizeibeauftragte, an die sich Opfer von Polizeiwillkür wenden können. Sie muss über Ausstattung und Kompetenzen verfügen, unabhängig vom Polizeiapparat gegen Polizeigewalt vorzugehen - auch wenn die Polizeigewerkschaften aufschreien.
Preise für Mittagessen und Randbetreuung an der Ganztagsgrundschule hängen künftig vom Einkommen ab. Eltern der Pilotschulen laut Evaluation zufrieden. von Kaija Kutter

In der Ausstellung "Neue Heimaten" präsentieren Studierende konkrete architektonische Vorschläge für sechs soziale Brennpunkte Bremens von Jan Zier

Pop-Archäologie im Bremer Umland: Eine CD-Box über die Anfänge der Country-Musik könnte dem Plattenlabel Bear Family Records aus Holste-Oldendorf nun zwei Grammy Awards einbringen. von Andreas Schnell

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
01.02.2010 16:16 | Karl
Ich dachte, hier sind alle immer gegen jede Art von "Überwachung"?
01.02.2010 14:28 | anke
Ich möchte die überragende Kompetenz bundesdeutscher Womit-auch-immer-Beauftragter ja nicht grundsätzlich in Zweifel ziehen ...
01.02.2010 14:10 | Hans Wurscht
Die einzig vernünftige Lösung um diese falsche "Kameradschaft" innerhalb von Justiz, Polizei und Politik aufzulösen ist doc ...