Mit dem Sexappeal des Panzerfahrens wollte das österreichische Bundesheer Rekrutinnen locken - und sah sich prompt mit Sexismus-Vorwürfen konfrontiert.von LENA LANGBEIN
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Also von wegen, nur Jungs wollen Panzer fahren. Auch junge Frauen wollen die "einmaligen Chancen für die Jugend ab 18" nutzen, die ihnen das Bundesheer verspricht. Aber auf Männer in Uniform stehen sie offenbar immer noch. Ist es das, was uns das österreichische Bundesheer sagen will?
Ob der Clip nun bewusst mit dem Image der Soldaten spielen will oder einfach auf plumpe Art und Weise mit Geschlechterklischees arbeitet, wird nicht so recht klar. Nur dass er kein Fake ist, steht fest. "Na, des is scho echt", informiert ein Sprecher des Österreichischen Bundesheeres auf Anfrage der taz.
Nach öffentlicher Kritik, ausgelöst durch einen Bericht der Süddeutschen Zeitung, und dem Vorwurf, der Clip sei sexistisch, hat das Bundesheer den Film, der Teil der größer angelegten Kampagne "Heer4U" ist, nun von seiner offiziellen Website entfernt. "Das österreichische Bundesheer will im Rahmen seiner Kampagne keine Gefühle verletzen", heißt es in der Pressemitteilung.
Weitere Clips aus der Kampagne "Heer4U" sind übrigens auf dem Youtube-Kanal des österreichischen Bundesheers zu sehen (www.youtube.com/bundesheer4u). Zumindest im Hinblick auf multimediale Werbekampagnen liegt das Bundesheer ja dann doch voll im Trend der Zeit.
Zehntausende haben in ganz Europa gegen das Acta-Abkommen demonstriert. Sie fürchten eine stärkere Kontrolle des Internets. von M. Weichmann / K. Litschko / M. Laaff

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Disney erlaubt seinen Mitarbeitern endlich offiziell das Tragen von Gesichtsbehaarung. Anlass für ein taz-Bartquiz.

Leserkommentare
18.02.2010 12:58 | Blondin
Allmächd, ihr Kommentar-Pfeifen seid ja so elitär. ...
01.02.2010 20:32 | Oswin
Tempora mutantur ...
01.02.2010 11:00 | Otto
Wirklich frauenfeindlich ist ja, dass die Mädels auf ihrer "Spritztour" hinter dem Panzer her rennen müssen. ...