Kommentar von BARBARA DRIBBUSCH
Sich durch den öffentlichen Informationsfluss zur Schweinegrippe zu kämpfen ist derzeit gar nicht so einfach. Soll man nun tatsächlich Großveranstaltungen meiden, keine Kindergeburtstage veranstalten und sich am Tag x-mal die Hände desinfizieren? Vor allem aber: Soll man sich und die Kinder impfen lassen oder nicht? Es gibt gewichtige Gründe, die dafür sprechen.
Die Impffrage ist gewissermaßen zur Skihelmfrage dieses Winters geworden. Das Risiko einer tödlichen H1N1-Infektion mag zwar noch geringer sein als das einer tödlichen Kollision auf der Skipiste - aber warum nicht vorbeugen, wenn es die Möglichkeit dazu gibt? Wer sich und die Familie nicht impfen lässt, für den ist es ein Horrorszenario, im Falle einer schweren Erkrankung rückblickend sagen zu müssen: Hätte ich doch! Dabei gibt es aber einen Unterschied zum Skihelmproblem: Einen Helm aufzusetzen hat keine gesundheitlichen Nebenwirkungen. Doch bei der Impfung sind sich die Bürger nicht sicher. Im Netz kursieren Gerüchte über schlimme Spätfolgen, die angeblich Soldaten im Golfkrieg erlebten, die mit dem Wirkverstärker geimpft worden waren. Ärzte warnen, dass Allergiker gegen Hühnereiweiß das Zeug nicht vertragen könnten. Ja was denn nun?
Aufgabe des Bundesgesundheitsministers, der Gesundheitsinstitute, der Ärzte und der Medien in diesen Tagen muss sein, sich zu dieser Nebenwirkungsdebatte zu verhalten. Das heißt: Informationen zu sammeln, zu kommentieren, weiterzugeben. Jeder sollte seinen Teil der Verantwortung übernehmen. Und was die Verantwortung jedes Einzelnen angeht: Wer geimpft ist, mag manchem als bemitleidenswertes Opfer einer Schweinegrippehysterie erscheinen. Aber er oder sie gibt das Virus garantiert nicht weiter. Das ist doch schon mal etwas.
Der Refrain, die Griechen seien Schuld, erlaubt es, Griechenland neue Zugeständnisse abzuverlangen. Auch wird die Schuldfrage geklärt, falls das Land pleite geht. von Eric Bonse
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
11.11.2009 17:10 | Chris G.
Ach ja hatten wir das nicht schon mal so ähnlich, was ist eigentlich aus dem tonnenweise Zeug geworden was die Bundesregier ...
11.11.2009 12:32 | Sodon
@ Eva ...
11.11.2009 09:05 | Piggeldy
Traurig , dass Frau Dribbusch , deren Kommentare ich sonst sehr schätze sowas von sich gibt. ...