Kommentar von FELIX LEE
Noch ist zwar nicht sicher, ob der Neonazi Jürgen Rieger überleben wird. Doch selbst wenn: Der Schlaganfall dürfte dem Holocaust-Leugner dermaßen zugesetzt haben, dass er nicht mehr zurechnungsfähig ist und damit zum Pflegefall wird. Politisch ist er für die Rechtsextremisten so oder so tot.
Mit Jürgen Rieger geht der NPD nicht nur ein führendes Mitglied verloren, das zudem so ziemlich sämtliche neonazistischen Vereinigungen und Organisationen der vergangenen drei Jahrzehnte finanziell unterstützt hat. Der Hamburger Rechtsanwalt galt als einer der beliebtesten Mittler zwischen den zum Teil heftigst zerstrittenen rechtsextremen Strömungen. Rieger hielt bis zuletzt gute Kontakte sowohl ins rechtskonservative Lager als auch bis tief in die militante gewaltbereite Kameradschaftsszene. Und zwar immer in seiner Rolle als potenter Finanzier.
Wenn Rechtsextremisten in den vergangenen Jahren, abgesehen von Aufmärschen und Übergriffen auf Linke oder Ausländer, überhaupt in irgendeiner Weise politisch auf sich aufmerksam gemacht haben, dann durch die zum Teil gelungenen Versuche, in norddeutschen Kleinstädten und in Südschweden für viel Geld Immobilien zu erwerben, die den Neonazis als Tagungs- und Versammlungszentren dienen. Hinter der Finanzierung stand immer Jürgen Rieger.
Dass es bei der NPD offensichtlich möglich ist, es allein durch Geldvermögen bis in die obersten Führungsgremien zu schaffen, zeigt, in welch jämmerlichem Zustand die rechtsextreme Partei sich befindet. Ideologisch und rhetorisch galt Rieger auch aus rechtsextremer Sicht nicht gerade als brillant, und auch programmatisch hat er nur wenig beigetragen.
Für die NPD ist Rieger dennoch ein herber Verlust - eben als Finanzier.
Der Refrain, die Griechen seien Schuld, erlaubt es, Griechenland neue Zugeständnisse abzuverlangen. Auch wird die Schuldfrage geklärt, falls das Land pleite geht. von Eric Bonse
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
29.10.2009 10:54 | Ifnord
ich möchte denen, die hier die konkreten beispiele dazu liefern, zwar keine verharmlosungstendenzen unterstellen. ...
28.10.2009 22:53 | na ja
na ja, kontakte ins rechtskonservative lager? das würde ich bezweifeln und es ist unfair, konservativen irgendeine nähe zu ...
28.10.2009 18:51 | Lars
Herr Rieger war NIE zurechnungsfähig!