Noch nicht auf dem Markt, aber schon heiß diskutiert: das Anti-Vergewaltigungs-Kondom. Beißt sich mit Latexzähnchen in das Genital des Mannes. Aua!von KHALID EL KAOUTIT

Nicht ganz so lustig wie diese Fun-Gummis: Kondom mit Zähnen. Bild: dpa
BERLIN taz | Ein Femidom soll Vergewaltiger abschrecken. Am Montag stellte die Südafrikanerin Sonnet Ehlers in Berlin vor, wie ihre Erfindung funktionieren soll: mit Hilfe eines Applikators führen Frauen das Anti-Vergewaltigungs-Kondom in die Vagina ein, das sich bei der Penetration am Genital des Angreifers festhakt.
Dafür sorgen mehrere nach innen gerichtete Widerhaken aus hartem Kunststoff, die sich in die Haut bohren und üblen Schmerz verursachen sollen. Mit Rape-aXe am Genital wäre der Täter auf alle Fälle als Vergewaltiger überführt, denn das Kondom kann nur durch einen chirurgischen Einngriff entfernt werden.
In ihrem Heimatland, wo die Zahl der Vergewaltigungen, bei offiziell 55.000, weltweit am höchsten ist, ist das nicht der Regelfall. Dort wird Schätzungen zufolge nur jede neunte Vergewaltigung zur Anzeige gebracht. Schon ab Oktober sollen sich Frauen das Kondom kaufen können, das sie auch vor Aids und Schwangerschaft schützt.
Noch ist Rape-aXe noch nicht getestet worden. Unklar ist auch, wie ein Angreifer reagieren wird, wenn er feststellt, dass er von Latex gebissen wurde. Bedeutet das Femidom somit noch mehr Gefahr für die Frau?
Rape-aXe sei durchaus im Stande, dem Opfer eine Gelegenheit zu bieten, sich in einem Augenblick der Schwäche des Vergewaltigers zu wehren oder zu fliehen, so seine Erfinderin. Zudem gäbe es einen Abschreckungseffekt: denn nichts würde einen Vergewaltiger so effektiv treffen wie Schaden an seiner Tatwaffe, seinem Penis.
Robert Zoellick hat keine Lust mehr. Der Weltbankchef strebt keine zweite Amtszeit an. Als Nachfolgerin wird unter anderem US-Außenministerin Hillary Clinton gehandelt.

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
24.07.2009 13:53 | trixie
ich finde das lustiggemeint-mitfühlende "aua" in der überschrift nicht so gelungen. ...
22.07.2009 17:16 | berni
hmm, der ganze Text klingt wie von wiki abgeschaut und dann im flüssigen Stil widergegeben... Da muss ich doch tatsächlich ...
22.07.2009 16:54 | Bionca Knowless
@ Kommentator ...