Kommentar von TARIK AHMIA
Wann haben Sie das letzte Mal über das Betriebssystem Ihrer Waschmaschine nachgedacht? Noch nie? Das ist gut so, denn die Automaten sollen schließlich waschen und nicht die Nutzer mit technischem Kauderwelsch oder der Lektüre von dicken Handbüchern nerven, wie es bei Computern meist der Fall ist.
Seit mehr als 25 Jahren drangsaliert Microsoft mit seinen klobigen und fehlerträchtigen Betriebssystemen die Welt. 90 Prozent der User sind den Launen des Konzerns ausgesetzt, der den Programmcode und die genaue Funktionsweise seiner Software strikt geheim hält, um mit diesem Wissen den Markt zu dirigieren.
Wenn Google nun ein offenes, schlankes, sicheres und Internet-affines Betriebssystem ankündigt, vollzieht der Konzern damit einen längst überfälligen Schritt. "Chrome OS" dürfte den entscheidenden Veränderungen Rechnung tragen, die Microsoft lange verdrängt hat: zum einen die Innovationen, die tausende Open-Source-Programmierer auf der ganzen Welt hervorbringen, zum anderen die überragende Rolle, die das Internet heute spielt. Google ist daher vor allem Vollstrecker einer zwangsläufigen Entwicklung, denn die technischen Grundlagen sind mit dem freien Betriebssystem Linux längst geschaffen, auf dem auch "Chrome OS" aufbauen soll.
Nur liefert die Marktmacht des 100-Milliarden-Dollar-Konzerns Google die entscheidende Zutat, die der offenen Software zum massenhaften Durchbruch verhelfen dürfte. Dass Google seine besorgniserregende Vormachtstellung im Internet mit "Chrome OS" weiter ausbaut, ist zunächst zweitrangig. Wichtig ist, ein modernes Betriebssystem als öffentliches Gut zu etablieren, das den Anwendern nicht mehr im Weg steht. Um Googles Marktmacht werden sich die Kartellbehörden dann sowieso bald kümmern müssen.
Der brachiale Sparkurs in Griechenland verstärkt die Wirtschafts- und Schuldenkrise. Wie soll das Land seine Schulden abbauen, wenn die Wirtschaft am Boden liegt? von Nicola Liebert
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
09.07.2009 10:47 | Volker Goller
Eigentlich wollte ich selbst eien Erwiederung zu dem Kommentar schreiben. Der Artikel von in Spiegel-Online http://www.spie ...
09.07.2009 10:29 | alcibiades
google auf meinem Rechner? So weit kommt's noch. So wie die mit Informationen umgehen, lässt das kommende OS Übles befürcht ...
09.07.2009 09:46 | Erwin Lindemann
Die Begeisterung kann ich leider nicht teilen. Es gibt und gab zu allen Zeiten Alternativen zu Windows, am Verbereitesten w ...