Kommentar von JOST MAURIN
Endlich kennzeichnet der erste deutsche Lebensmittelhersteller auf den Verpackungen mit Ampelfarben etwa den Fett- und Zucker-Gehalt. Jetzt muss sich der Verbraucher nicht erst durch Zahlenkolonnen wühlen, um zu erkennen, ob ein Produkt viel oder wenig der wichtigsten Nährstoffe enthält. Und sofort wiederholen die Industrieverbände ihre Einwände gegen die Ampel. Doch die Argumente laufen ins Leere.
Zum Beispiel der Einwand, die Grenzwerte für die einzelnen Ampelfarben seien willkürlich festgelegt: Das Vorbild Großbritannien widerlegt diese Behauptung. Dort benutzen mehrere Hersteller schon seit Jahren die Ampel auf freiwilliger Basis. Die britische Lebensmittelbehörde FSA hat in einer Richtlinie definiert, ab welcher Menge beispielsweise der Fettgehalt grün, gelb oder rot markiert wird. Grundlage dafür sind wissenschaftliche Empfehlungen dazu, wie viel eines Nährstoffes wir zu uns nehmen sollten.
Butter und Halbfettmargarine bekämen beide denselben roten Punkt für viel Fett, argumentiert die Industrie. Dabei betrage der Fettgehalt bei Butter etwa 90 Prozent und bei Diätmargarine um die 50 Prozent. Stimmt, aber auch das ist immer noch sehr viel. Es ist gut, wenn die Verbraucher dies auf einen Blick erkennen können.
Schließlich wenden die meisten Hersteller ein, der Nutzen der Ampel sei nicht belegt. Die Verbraucher im Ampelland Großbritannien hätten wegen der Kennzeichnung keinesfalls andere Produkte gekauft. Daran stimmt, dass es noch keine Untersuchung gibt, die den Einfluss auf das Kaufverhalten untersucht hat. Aber laut der Verbraucherorganisation Foodwatch üben britische Supermarktketten auf ihre Hersteller Druck aus, ihre Rezepturen so zu ändern, dass sie rote Punkte vermeiden. Das Angebot wird also gesünder. Schon deshalb würde es sich lohnen, der Ampel auch in Deutschland grünes Licht zu geben.
Die Serben im Norden des Kosovo akzeptieren die Regierung nicht. Die Abstimmung nützt allein der Opposition in Serbien. von Ruth Reichstein
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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