Kommentar von SEBASTIAN HEISER
So eine schöne Feier für unser Grundgesetz: Hunderttausende feierten bei strahlendem Sonnenschein 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland. Und dann kommen diese linksradikalen Spinner und haben mal wieder etwas rumzumeckern. Und das ausgerechnet an diesem Tag, wo es doch eigentlich darum gehen sollte, Demokratie und Freiheit zu feiern. Woher nehmen diese Linksradikalen eigentlich das Recht, dagegen zu sein?
Na gut, sie nehmen es aus Artikel 8 des Grundgesetzes, in dem die Demonstrationsfreiheit festgeschrieben steht. Aber kann es denn wirklich sein, dass sich jeder dahergelaufene Systemkritiker einfach so auf die Grundrechte berufen kann? Wohl kaum! Und so sieht es ja auch der Berliner CDU-Parteivorsitzende Frank Henkel: Es sei "unerträglich" und "heuchlerisch", "einerseits Nutznießer" der Grundrechte zu sein und "andererseits gegen unser bewährtes System anzukämpfen". Gegen Linksextremisten, so Henkel, müsse dagegen "entschieden vorgegangen werden". Die Grundrechte soll man nach seiner Ansicht offenbar nur dazu nutzen, um diesem Staat zuzujubeln. Recht hat der Mann!
Und man kann ihm ganz leicht helfen. Denn niemand zwingt ihn, in einem Land wie diesem zu leben, in dem auch überzogene Kritik an den herrschenden Zuständen erlaubt ist. Es gibt genug Staaten zur Auswahl, die härter gegen Systemkritiker eingreifen. Dahin kann Henkel ja rübermachen - dank der Freizügigkeit, die das Grundgesetz auch ihm garantiert.
Plötzlich teilt auch der Senat die Forderung des Volksbegehrens, den S-Bahn-Vertrag zu veröffentlichen. Eine Fassung steht schon im Netz - allerdings teils geschwärzt. von Stefan Alberti

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
25.05.2009 13:04 | denninger
Oh je, "Reiner Moysich" da hast Du aber einiges nicht verstanden: ...
24.05.2009 21:38 | Reiner Moysich
Grundgesetz diskriminiert Nichtreligiöse! ...
24.05.2009 21:29 | Adorno
Danke für den Kommentar.