In der nächsten Woche kürt Heidi Klum eine strahlende Siegerin - Kritiker wie Roger Willemsen würden ihr dafür gerne "sechs Sorten Scheiße aus dem Leib prügeln".

Außen hui, innen - scheiße? Die Domina der Topmodels: Heidi Klum. Bild: reuters
Nur eine kann gewinnen bei "Germany's Next Topmodel", nur eine außer Heidi Klum natürlich. Kaum ein Mensch aus dem Fernsehzirkus polarisiert gerade so stark, wie die Moderatorin der sehr erfolgreichen ProSieben-Sendung.

Die komplette Version lesen Sie in der sonntaz am Kiosk - in der taz vom 16./17. Mai. Foto: taz
Die einen lieben sie für ihre glamourös-glaubwürdige Performance - immerhin ist sie selbst Topmodel und weiß daher, wovon sie spricht. Andere hassen sie dafür.
Der Publizist Roger Willemsen zum Beispiel sagt über sie im Rahmen der "Sonntaz-Frage" in der nächsten Wochenendausgabe der taz: "Der Exzess der Nichtigkeit aber erreicht seinen Höhepunkt, wo Heidi Nazionale mit Knallchargen-Pathos und einer Pause, in der man die Leere ihres Kopfes wabern hört, ihre gestrenge Entscheidung mitteilt und wertes von unwertem Leben scheidet. Da möchte man sechs Sorten Scheiße aus ihr herausprügeln - wenn es nur nicht so frauenfeindlich wäre".
Frauenfeindlich oder doch nur ein - ausnahmsweise unterhaltsamer - Konkurrenzkampf um Erfolg und Aufmerksamkeit, dem sich längst auch Männer stellen müssen?
Im "Streit der Woche" finden sich neben feministischen Kritikerinnen auch Fürsprecher von Heidi Klum - zum Beispiel die Pornokönigin Dolly Buster und Deutschlands Sexpapst Oswalt Kolle.
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Leserkommentare
31.05.2009 20:53 | Magnesius Calcium
Ehrlich gesagt, kann ich Willemsens Wut auf diese Sendung gut verstehen. Denn mit was haben wir es hier eigentlich zu tun? ...
30.05.2009 09:41 | Dr. H
Leider sind die meisten kommentare hierzu dümmlich, wenn nicht gar dämlich. Aber bleiben wir doch bei konkreten Beispielen, ...
30.05.2009 02:12 | Ordell Robbie
@ Von Dozoern ...