Auf dem südlichen Teil des Messegeländes soll an der Stelle der Deutschlandhalle ein Neubau für 45 Millionen Euro entstehen. Jetzt geht es an die Planung: 18 Architekten können sich an dem Wettbewerb beteiligen.von Sebastian Heiser

Die Deutschlandhalle soll einem modernen Messebau weichen. Bild: Peter Kuley
Die Messe Berlin sucht einen Architekten für den Nachfolger der Deutschlandhalle: 45 Millionen Euro soll der Bau mit einer Hauptnutzungsfläche von 18.000 Quadratmetern kosten. Von den Architekten wird "ein städtebaulich, architektonisch anspruchsvoller Entwurf unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens" erwartet, heißt es in dem am Samstag veröffentlichten Wettbewerbsaufruf. Insgesamt können sich 18 Architektenbüros an dem Wettbewerb beteiligen. Drei davon sind bereits vorab ausgewählt, darunter auch die Stararchitekten von Gerkan, Marg und Partner, die bereits den Flughafen Tegel, den Hauptbahnhof und das Dach des Olympastadions geplant hatten. Mit dem Bau, der direkt südlich der bisherigen Messehallen entsteht, will die Messe ihre Hallenfläche von bisher 160.000 Quadratmetern erweitern - bei großen Veranstaltungen wie der Grünen Woche, der Tourismusmesse ITB oder der Internationalen Funkausstellung kann die Messe gut noch mehr Platz gebrauchen.
Die Deutschlandhalle wurde 1935 im Auftrag des Nazi-Regimes für die Olympischen Spiele errichtet. Sie war zu ihren besten Zeiten Austragungsort großer Sportveranstaltungen, Eislaufrevuen und Zirkusshows. Zuletzt wurde die Halle Eishockey gespielt, seit Ende April ist sie geschlossen. Vor dem Abriss muss der Bezirk noch den Denkmalschutz der Halle aufheben, die Prüfung läuft.
Der Ton im Abgeordnetenhaus wird schärfer: Die Opposition fordert von Wowereit Zahlen über die Zusatzkosten. Die drohen den gesamten Haushalt zu kippen. von Stefan Alberti Und Juliane Schumacher

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tips - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

NRW hat gewählt. Die taz hat sich mal angeschaut, wie kreativ die Parteien waren und was das über die KandidatInnen aussagt.

Leserkommentare