Kommentar von PASCAL BEUCKER
Es besteht kein Zweifel: Kölns Polizeipräsident Klaus Steffenhagen hat eine tiefe Abneigung gegen rechtsextreme Vereinigungen wie "Pro Köln". Dass der Sozialdemokrat alles unternimmt, um deren Aktivitäten größtmöglich einzuschränken, ist lobenswert. Doch indem er nun ausgerechnet die Gegner des "Anti-Islamisierungskongresses" kriminalisiert, tut er seinem eigenen Anliegen keinen Gefallen.

Pascal Beucker ist NRW-Korrespondent der taz. Foto: taz
In geradezu abenteuerlicher Weise beschwört er ein Katastrophenszenario, das in keinem Verhältnis zu den realen Gegebenheiten steht. Völlig überzogen wirken sowohl sein rabiates Vorgehen gegen das linke Bündnis gegen "Pro Köln" als auch sein Vergleich mit den linksautonomen Krawallen am 1. Mai in Berlin.
Paradoxerweise argumentiert Steffenhagen genauso wie im vergangenen September, als er den Aufmarsch der Rechten unter Verweis auf eine nicht mehr zu kontrollierende Sicherheitslage in letzter Sekunde verbot. Damit erreichte er lediglich, dass die vereinzelten Ausschreitungen größer und gefährlicher erschienen, als sie es tatsächlich waren.
Aber Köln ist nicht Berlin! Tausende Kölnerinnen und Kölner werden am Samstag friedlich gegen "Pro Köln" & Co. demonstrieren. Und einige eben auch mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams. Denn das ist ebenfalls eine gute demokratische Tradition. Auch Franz Josef Strauß hat es einst ertragen müssen, bei seinen öffentlichen Auftritten ausgepfiffen zu werden. Und manchmal wurde eine Kundgebung von ihm auch abgepfiffen.
Bei einer rechtsextremen Gruppierung sollte das erst recht möglich sein. Die Polizei wäre gut beraten, diese Form des Protests nicht zu kriminalisieren. Denn dann bestünde tatsächlich die Gefahr der Eskalation. Daran jedoch kann niemand ein Interesse haben - außer "Pro Köln".
Apples Inspektionen mögen helfen, der wachsenden Kritik der Verbraucher die Spitze zu nehmen. Doch die Arbeiter brauchen weiter Unterstützung. von Sven Hansen
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
20.09.2009 09:25 | gerd
Der Autor des Kommentars windet sich, wirft Nebelkerzen, dass es schleimig und dunstig wird. Nicht von ProKöln handelte sei ...
12.05.2009 12:35 | Pascal Beucker
Um mit einem Missverständnis einiger Leserkommentarschreiber aufzuräumen: Selbstverständlich halte ich es für legitim, den ...
10.05.2009 22:45 | Christoph
Bei den pro-Demonstranten waren soviele Israel-Fahnen -> das allein beweist schon, dass das keine "Nazis" sind... Aber träu ...