General Motors will bis zu 60 Milliarden neue Aktien ausgeben - an Staat und Gewerkschaften. Der Konzern braucht offenbar 27 Milliarden Dollar, um dem Bankrott zu entgehen.

Seine General Motors-Aktie ist so viel wert wie ein Spielzeugauto - noch. GM-Boss Fritz Henderson. Bild: ap
DETROIT reuters | Der um sein Überleben kämpfende US-Autobauer General Motors (GM) will bis zu 60 Milliarden neue Aktien ausgeben, um seine Schulden zu begleichen. Das Vorhaben müsse lediglich vom Finanzministerium abgesegnet werden, da die US-Regierung die Mehrheitsaktionärin bei einem neu strukturierten GM-Konzern sei, teilte die Opel-Mutter am Dienstag mit.
GM ist bei der Regierung, seinen Anleihebesitzern und der Gewerkschaft UAW in Milliardenhöhe verschuldet. Dieser Tausch von Schulden in Aktien würde dazu führen, dass die derzeitigen GM-Aktionäre nur noch ein Prozent an einem neu geformten Autokonzern hielten. Das wäre faktisch eine Enteignung.
Derzeit notiert die GM-Aktie bei 1,85 Dollar. Sollte GM mit seinem Vorhaben durchkommen, wäre die Aktie in der ersten Phase der GM-Sanierung nur noch etwas über einen Cent wert. GM teilte zudem mit, mit weiteren 2,6 Milliarden Dollar vom Finanzministerium vor der von der US-Regierung gesetzten Galgenfrist bis zum 1. Juni zu rechnen.
Damit würde die Verschuldung von GM bei der Regierung auf 18 Milliarden Dollar steigen. Insgesamt benötige GM voraussichtlich knapp 27 Milliarden Dollar.
Wegen des Debakels um den Berliner Flughafen droht auch Ärger mit der EU-Kommission. Sie will mögliche zusätzliche Beihilfen für Mehrkosten untersuchen.

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Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

NRW hat gewählt. Die taz hat sich mal angeschaut, wie kreativ die Parteien waren und was das über die KandidatInnen aussagt.

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