Kommentar von JANKO RÖTTGERS
Insgesamt vier Jahre Haft sowie 2,7 Millionen Euro Schadenersatz: Das ist die vorläufige Bilanz im größten Piratenprozess des Jahres. Nein, wir reden hier nicht von somalischen Seeräubern, sondern von drei Betreibern und einem maßgeblichen Unterstützer des Pirate Bays, der Lieblingsplattform aller Musik- und Filmpiraten. Plattenfirmen und Hollywoodstudios freuen sich, als wäre ihnen Störtebeker persönlich ins Netz gegangen.
So ganz falsch liegen sie damit nicht. Bis zu 25 Millionen Menschen nutzen den Pirate Bay zum Dateientausch. Das sind 25 Millionen Menschen, deren System-Administratoren schon bald im Knast sitzen könnten. Das Urteil könnte über die Website hinaus Folgen haben. Die Filesharing-Szene gibt sich nach außen gerne unverletzlich, hinter vorgehaltener Hand zeigen sich Insider aber besorgt. Viele Websites sind vom Pirate Bay abhängig. Eine Abschaltung könnte zumindest kurzfristig zum Tauschbörsen-Supergau führen. Langfristig ist das Urteil jedoch nur ein weiterer Phyrrussieg. Napster, Morpheus oder Kazaa sind nur einige der Tauschbörsen und P2P-Sites, die in den letzten Jahren geschlossen wurden. Die betroffenen Nutzer störte das wenig, sie wechselten einfach zum nächsten Anbieter. Jeder Schlag gegen die Piraten stachelte kreative Programmierer an, schnellere, bessere und größere Tauschbörsen zu entwickeln.
Gleichzeitig haben gerade Plattenfirmen allen Gerichtserfolgen zum Trotz mit herben Verlusten zu kämpfen. 1999 wurden in den USA 939 Millionen CDs verkauft, 2008 nur 384 Millionen. Das Urteil über die Pirate-Bay-Betreiber ist nichts anderes als ein letzter Sieg in einem verlorenen Kampf. Man feiert das Versenken eines Piraten. Die eigene Flotte steuert unaufhaltbar auf den Abgrund zu.
Wer in einer deutschen Partei aktiv ist und überhaupt im Arsch der Institution, kann nicht antideutsch sein. Oder? Kleine Hilfestellung anlässlich der Anti-Nazi-Proteste in Dresden. von Julia Seeliger
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare
20.04.2009 19:41 | * anonymisiert *
Ich wundere mich immer mehr. ...
18.04.2009 02:33 | Igor
Ähm? Sorry, hab ich was verpasst, aber wer redet denn davon, dass ThePirateBay geschlossen wird? In den Urteil gehts nur um ...