In der Krise sind die Attacis gefragte Gesprächspartner auf vielen Podiumsdiskussionen. Ihre Meinung ist jetzt wichtig. Schöner Nebeneffekt: Die Mitgliedszahlen steigen rasant.von FELIX LEE

Medienwirksame Aktionen wie hier an der Frankfurter Börse haben den Marktwert von attac beträchtlich steigern können. Bild: dpa
BERLIN taz In Zeiten drohender Massenarbeitslosigkeit dürfte es einer Gruppe nicht an Arbeit fehlen: den Globalisierungskritikern von Attac. Nicht nur die beiden heutigen Großdemonstrationen in Frankfurt am Main und Berlin halten die Attacis seit Wochen auf Trab. In der gesamten Republik sind die Aktivisten derzeit bei Podiumsdiskussionen gern gesehen, wo sie ihre Sicht der Krise darstellen können.
Das erhöhte Interesse macht sich auch am Mitgliederzuwachs bemerkbar. Attac verzeichnet aktuell rund 22.000 Mitglieder und weitere rund 50.000 Sympathisanten. Anfang 2008 lag die Mitgliederzahl noch unter 20.000. Die Eintritte seien vor allem im Herbst 2008 sprunghaft angestiegen, berichtet Attac-Sprecherin Frauke Distelrath.
Der Kapitalismuskongress vor drei Wochen in Berlin wie auch das Plagiat der Wochenzeitung Die Zeit vor einer Woche hätten "einen Schub an Eintritten gebracht", sagte Distelrath. Attac hatte in einer Auflage von 350.000 Exemplaren die bekannte Wochenzeitung gefälscht. In den Artikeln zeigten die Autoren, wie die Welt in einem Jahr aussehen könnte, wenn zentrale Forderungen der globalisierungskritischen Bewegung umgesetzt werden. Auch die dazugehörige Website mit bis zu 42.000 Zugriffen am Tag sei ein großer Erfolg, so Distelrath. Die Website sei am Wochenende "regelrecht gestürmt" worden.
Prominentester Neuzugang des globalisierungskritischen Netzwerks war in jüngster Zeit der Theologe und Sozialdemokrat Friedrich Schorlemmer. "Diese Bewegung gibt der Hoffnung - lokal und global - unüberhörbar eine Stimme", begründete der ehemalige DDR-Bürgerrechtler seinen Beitritt.
Die achtjährige Mariam muss in einem Flüchtlingsheim leben, obwohl sie krank ist. Die Regierung in Mecklenburg-Vorpommern will ihr nun eine Wohnung organisieren. von Emilia Smechowski

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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