Kommentar von WOLFGANG LÖHR
Die Stammzellforscher in den USA jubeln. US-Präsident Barack Obama lockert die restriktiven Vorgaben für die embryonale Stammzellforschung.

Wolfgang Löhr ist Wissenschaftsredakteur der taz. Foto: taz
Künftig dürfen auch Forschungsinstitute, die Fördermittel aus Washington erhalten, neue embryonale Stammzellen herstellen. Unter George W. Bush durften sie lediglich die vor 2001 hergestellten und registrierten Zelllinien nutzen. Damit wird die USA auch weiterhin ganz vorne bei der embryonalen Stammzellforschung mitmischen. Bereits kurz nach Bushs Abgang erhielt das kalifornische Unternehmen Geron erstmals die Erlaubnis, embryonale Stammzellen für Behandlungsversuche an Menschen einzusetzen.
Nun werden wohl viele Forschergruppen daran gehen, neue und vor allem eigene Zelllinien zu etablieren. Sie können damit nicht nur die Lizenzgebühren für fremde Stammzelllinien sparen, sondern auch eigene Zellen und daraus gewonnene Ergebnisse selbst zum Patent anmelden.
Für die Stammzellforscher in den USA fällt jedoch nicht nur eine Hürde, sie können nun auch mit einem extra Geldregen rechnen. Mehrere hundert Millionen US-Dollar aus Obamas Konjunkturpaket stehen jetzt für die "bisher verpönte" Stammzellforschung zur Verfügung. Der Preis, der dafür zu zahlen ist, wird ein sprunghafter Anstieg der "verbrauchten Embryonen" in den USA sein.
Aber auch in anderen Staaten wird Obamas Stammzell-Erlass Folgen haben. Der Ruf nach schnellem Abbau von Verboten wird in Ländern mit strengen Regeln für die Stammzellforschung zunehmen. Die technologiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrike Flach, erklärte bereits, wenn selbst ein so tiefreligiöses Land wie die USA die embryonale Stammzellforschung unterstütze, würden die Argumentationslinien der Forschungsgegner zusammenbrechen. Doch eine neue Debatte über das deutsche Stammzellgesetz wird es vorerst sicherlich nicht geben. Vor allem die Unionsparteien können das vor der Bundestagswahl nicht gebrauchen. Danach könnte der Streit über die verbrauchende Embryonenforschung aber umso heftiger sein.
Der Refrain, die Griechen seien Schuld, erlaubt es, Griechenland neue Zugeständnisse abzuverlangen. Auch wird die Schuldfrage geklärt, falls das Land pleite geht. von Eric Bonse
Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

Leserkommentare