Kommentar von GEREON ASMUTH
Die Klamottenmarke "Thor Steinar" nervt schon seit Jahren. Denn kaum ein anderes Produkt befriedigt so zielgenau das Bedürfnis rechtsextremer Jugendlicher nach identifikationsstiftenden Zeichen, ohne dass offensichtlich gegen geltendes Recht verstoßen wird. Kaum ein anderes Label spielt so unerträglich gekonnt mit der Nähe zu verbotenen Nazisymbolen. Deshalb ist jede Aufklärung über die Marke und jeder Protest gegen ihre Produzenten, Händler und Träger mehr als angebracht. Ein Verbot aber, wie es Studierende jetzt für die Berliner Universitäten fordern, würde dennoch deutlich übers Ziel hinausschießen.
Denn bei jedem antifaschistischen Engagement darf man nicht vergessen: Es geht nicht um die Bekämpfung von Symbolen, sondern um die Ideologie, die dahintersteht. Deshalb ist es berechtigt und notwendig, einen Hauseigentümer aufzuklären, wenn er Ladenräume an ein "Thor Steinar"-Geschäft vermietet hat. Dann kann er darüber entscheiden, ob er dem Mieter kündigen will - oder nicht. Deshalb ist es berechtigt und notwendig, einen Pulloverkäufer aufzuklären. Dann kann er darüber entscheiden, ob er diese Marke ablegen will - oder nicht.
Bedauerlich ist jedoch, dass die höchsten Gremien der Freien Universität sich darum drücken, den Verbotsantrag der Studierenden zu behandeln. Die Mühe der aufklärerischen Debatte stünde der Eliteuni gut zu Gesicht; sie aus formalen Gründen abzulehnen verhindert eine notwendige Diskussion genauso wie das von den Studierenden geforderte Modediktat.
Faschistische Ideologien lassen sich durch ein Pulloververbot nicht aus der Welt schaffen. Man muss sich ihnen mit überzeugenden Argumenten entgegenstellen. Auch, ja gerade an den Universitäten.
Plötzlich teilt auch der Senat die Forderung des Volksbegehrens, den S-Bahn-Vertrag zu veröffentlichen. Eine Fassung steht schon im Netz - allerdings teils geschwärzt. von Stefan Alberti

Egal ob in Ost-, West-, Südeuropa oder in Kaschmir – überall ist es kalt. Verdammt kalt. Für viele Menschen ist das dramatisch und sogar lebensgefährlich. Aber die Kälte bringt auch Schönes und Erfreuliches.

77.000 Deutsche reisen jährlich auf die Malediven. Gerade herrschen Turbulenzen im Inselparadies: Soldaten schlagen Polizisten und die schlagen den Präsidenten. Am Ende geht nicht die Insel, sondern der Präsident unter.

Ob Ei, Mehl, Schuh oder Torte, schon so mancher Politiker wurde in der Vergangenheit Opfer einer Zuschauerattacke. Wer hat was abbekommen?

Einfach nur gebrauchte Computer verkaufen ist ja wohl langweilig. In diesem Laden in Österreich gibt es außerdem Palatschinken, einen schnelldrehenden Flohmarkt und seeeeehr viele Hinweisschilder. Irre!

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